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3. und 4. November: Die Werbegemeinschaft setzt die City unter Strom

3. und 4. November : Die Werbegemeinschaft setzt die City unter Strom

„Krefeld elektrisch“ informiert am ersten Novemberwochenende über Elektromobilität. Dazu gibt’s einen verkaufsoffenen Sonntag.

Der Kern der City steht am ersten Novemberwochenende unter Strom. „Krefeld elektrisch“ heißt es auf Initiative der Werbegemeinschaft am 3. und 4. November in der Innenstadt. An beiden Tagen wird vor allem an den Schwerpunktorten Dionysiusplatz und Schwanenmarkt über alles informiert, was mit Elektromobilität zusammenhängt. „Ergänzend zu dieser zukunftsweisenden Veranstaltung laden die Einzelhändler für den 4. November von 13 bis 18 Uhr zu einem verkaufsoffenen Sonntag ein. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, Krefeld fit für die Zukunft zu machen“, sagt Christoph Borgmann, Vorsitzender der Werbegeneinschaft. „Angesichts der Diskussion um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wollen wir über Möglichkeiten zu einer schnellen Senkung der Emissionen vor allem in den Städten informieren.“

Während die Deutsche Umwelthilfe mehrere deutsche Großstädte wegen Nichteinhaltung von Grenzwerten verklagt, will Krefeld in diesem Punkt Vorreiter sein und neue Wege vorstellen. Mit im Boot sind unter anderem auch mehrere Krefelder Autohändler. „Die Automobilbranche steht angesichts der zunehmenden Elektrifizierung vor einem tiefgreifenden Technologiewandel“, sagt Christian Rauen, Marketingleiter von Tölke und Fischer. Mit steigender Bedeutung der Elektromobilität werden die traditionellen Strukturen der gesamten Automobilbranche mehr und mehr aufgebrochen. Rauen: „Dem stellen wir uns. Deshalb sind wir bei ,Krefeld elektrisch’ dabei.“ BMW will unter anderem seinen neuen i8 Roadster vorstellen. Ein Plug-in-Hybridantrieb mit 275 kW (374 PS) lässt den Wagen in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h schießen.

Elektrofahrzeuge sind interessant für Flottenlösungen – egal ob in Handel, Dienstleistung oder Gewerbe. Je nach Branche fällt der Bedarf sehr individuell aus. Strom als Treibstoff aber brauchen sie alle. „Und hier kommen wir als SWK ins Spiel“, erklärt Arndt Thißen, Vertriebsleiter Geschäftskunden und Energiedienstleistungen bei der SWK. „Wir sind die Infrastruktur-Experten und bieten Lösungen und Services für unsere Kunden rund um das Thema Ladesäulen und Abrechnung.“ Von der einfachen Wallbox in der Garage, welche die SWK für Privatkunden anbietet, bis hin zum mehrteiligen, intelligenten Ladesäulennetz für Firmen an verschiedenen Standorten – all das kann durch die SWK realisiert werden. „Und auch zu finanziellen Fördermöglichkeiten beraten wir“, ergänzt Thißen.

Am Infostand der SWK am Dionysiusplatz oder im Service-Center an der Hochstraße können sich Interessierte rund um das Thema Elektromobilität beraten lassen. Auch die Funktionalität der Wallbox für Zuhause wird erklärt. Das SWK Service-Center hat am Samstag, 3. November, von 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 4. November, von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wie sich ein Elektroauto fährt, kann ganz praktisch erlebt werden. Zusammen mit dem CarSharing-Partner „Stadtmobil“ sind unter anderem zwei E-Fahrzeuge vor Ort, sie können für eine kostenlose Probefahrt genutzt werden. Außerdem kann beim Elektrotransporter der Marke StreetScooter, den die SWK im Einsatz hat, nicht nur ein Blick unter die Haube geworfen werden.

Auch die GSAK wird bei „Krefeld elektrisch“ mit dabei sein, auch deren Mitarbeiter nutzen Elektromobilität in vielerlei Hinsicht. Ob das Hybrid- Abfallsammelfahrzeug, die so genannten E-Worker, auf denen Heißwassergeräte zur umweltfreundlichen Unkrautvernichtung befestigt sind, die Elektro-Sauger Glutton, die Twizy-Elektrofahrzeuge für die Papierkorbentleerung in der Innenstadt oder die modernen und leisen Elektro-Laubbläser – die GSAK setzt vermehrt auf den alternativen Antrieb mit Strom. Drei solcher Fahrzeuge können sich die Besucher von „Krefeld elektrisch“ aus nächster Nähe anschauen.

Völlig geräuschlos wird das Rheinische Twizy Team den Dionysiusplatz erreichen. Rund 15 dieser kleinen E-Fahrzeuge auf, wollen sich an diesem Tag auf den Weg durch die City machen. „Der Twizy ist kein Auto, sondern ein Lebensgefühl“, versichert Hans Bols. Der Krefelder fährt mit dem kleinen Flitzer von Renault, der ausschließlich über Strom betrieben wird und den haushaltsüblichen Stecker in einem Fach oberhalb der Stoßstange gleich mitführt, auch zur Arbeit. „Das muss man er-fahren“, sagt er, „argumentieren hat da wenig Zweck“. Etwa 65 Kilometer schafft der Twizy pro Ladung, der es auf bis zu 85 Stundenkilometer bringt.

Übrigens: „Kapazitäten und Platz für weitere Aussteller und Anbieter von Elektroautos und -zweirädern haben wir noch“, sagt Marcus Stocks von der Werbegemeinschaft, die unter der Rufnummer 02151 81880 zu erreichen ist.