Krefeld Die Partys am Wochenende

Krefeld · In der Königsburg ist am Freitag musikalische Halbprominenz zu Gast. Jil Rock, die als Teilnehmerin bei Stefan Raabs "Unser Star für Baku" antrat, stattet Krefeld einen Besuch ab und reißt sich gleich die königlichen Hallen unter ihre Nägel.

Der Abend steht unter dem Motto einer Londoner Freakshow. Deswegen gibt es nicht nur das Live-Set der Sängerin, sondern auch noch eine extravagante Tanzshow einer Londoner Tanzgruppe. Beginn ist um 22 Uhr in der Königstraße 8. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro zuzüglich 4 Euro Mindestverzehr.

Freitag

In der Kulturfabrik (Dießemer Straße 13, 22 Uhr, 4 Euro) rockt es wieder ganz amtlich. Die "Rockbar" geht wie jeden Monat mit den größten Krachern an den Start, die alter und neuer Rock zu bieten hat. Wer vorher das Konzert der Emil Bulls besucht hat, braucht übrigens keinen Eintritt zahlen, sondern kann direkt munter weiterrocken.

Gerockt und noch viel mehr wird im Magnapop (Dießemer Straße 24, 22 Uhr). Das Krefelder Musikernetzwerk "Krefeld 8tung" findet sich zusammen und präsentiert die geballte musikalische Vielfalt der hiesigen Musikszene. Es gibt Rock, Jazz, Metal, Pop und vieles mehr auf die Ohren - alles live dargeboten von Krefelder Bands.

Einen Tribut an die Popkultur gibt es im Bosi-Club (Ostwall 64-66, 22 Uhr, 4 Euro). DJ Sascha istder DJ vom Dienst und kümmert sich um Poppiges und Rockiges aus den Charts. Jede Menge elektronische Sounds werden im Meilenstein (Am Hauptbahnhof 1, 22.30 Uhr) aus den Boxen gejagt, um die Vorabi-Zeit gebührend zu feiern. Bei "Abi Sensation" legen die DJs Beuss, Freakzoid und Alen Galez auf und lassen den Club bis in die Morgenstunden tanzen.

Samstag

Am Samstag wird die Königsburg in Gold getaucht. Das Motto des Abends lautet: Goldregen. Nicht nur der Innenbereich der Königsburg wird goldig, es laufen außerdem Golden Girls durch die Hallen der Burg und verteilen Gold-Snacks. Außerdem sollen auch die Besucher vergoldet werden. Zurück in die goldenen Achtziger geht es in der Kulturfabrik. Bei der "80er Party" legen die DJs einen Kultklassiker nach dem nächsten auf. Mitsingen erlaubt.

Im Magnapop wird nicht mitgesungen, da wird zum Bass gegroovt. Bei der Dubstep-Party, bei der die Berliner Bulldogs zu Gast sind, soll es ordentlich rappeln. Grund zum Feiern gibt es auch im Roccadero (Dießemer Bruch 150, 23 Uhr, 10 Euro). Dort feiert die "Black Supreme Party" ihr zehnjähriges Jubiläum. Mit dabei sind einige Tanzshows sowie Live-Sets, die alle Facetten der Black Music zelebrieren.

Noch elektronisch extremer wird es im Schlachthof (Dießemer Straße 9, 22 Uhr). Dort regieren Deep House und Techno die Boxen. Für die Sounds sind unter anderem DJs aus Amsterdam und Köln verantwortlich. In eine ähnliche stilistische Richtung geht auch das musikalische Programm im Meilenstein. Als Gast steht diesmal DJ Ante Perry hinter den Decks und versorgt die partyhungrige Meute mit House und Electro aus der Konserve. Auch im Bosi-Club geht es elektronisch zu. Beim "Bodyclap" haben die harten Electro-Beats das sagen. Außerdem gibt es noch eine gehörige Portion Dubstep obendrauf.

(RP)