Die Krefelderin Célia Fernandes erreichte bei der Talentshow Deutschland sucht den Superstar den Recall.

Deutschland sucht den Superstar : Krefelderin ist weiter bei DSDS

Am Dienstag wurde die Folge Deutschland sucht den Superstar ausgestrahlt, in der die Krefelderin aufgetreten ist. Sie überzeugte Dieter Bohlen und kam in den Recall.

Célia Fernandes strahlt über das ganze Gesicht. „Es war ein komisches Gefühl, mich im TV zu sehen. Aber die Reaktionen der Jury jetzt noch einmal zu erleben, das hat schon Spaß gemacht. Ich denke, ich bin wirklich gut angekommen“, sagt die 24 Jahre alte Krefelderin. Am Dienstag wurde die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ ausgestrahlt, in der sie auftrat. Die junge Frau kam souverän weiter. Die Jury fing bei ihrem Auftritt sogar an zu tanzen, was sie aus der Masse der Kandidaten heraushob. „Im Bereich Schlager warst du die beste Kandidatin, die wir bisher hatten“, sagte, Dieter Bohlen, Aushängeschild des Showformats und bekannt für durchaus harte Kritik.

„Das hat mich natürlich riesig gefreut“, erzählt die medizinische Fachangestellte. Sie war mit ihrer Freundin Catia, genannt Cici, zum Casting gefahren. „Cici war total erstaunt, dass ich sie im Gespräch mit der RP Catia genannt hatte. Das kennt sie gar nicht“, berichtet die junge Frau lachend. Überhaupt habe das Medienecho für viel Aufregung gesorgt. „Ich habe haufenweise Anfragen in sozialen Netzwerken bekommen. Das war schon spannend“, erzählt die Sängerin.

Da einige Zeitungen auch die von der Agentur verbreitete Information übernahmen, dass die hübsche Portugiesin, die seit Geburt in Krefeld lebt, Single sei, waren auch einschlägige Angebote darunter. „Da war wirklich alles dabei. Von Heiratsangeboten bis zu Anfragen, ob ich einen Kaffee trinken gehen möchte“, erzählt sie, fährt aber fort: „Derzeit habe ich daran gar kein Interesse. Ich konzentriere mich auf die Musik. Männer stehen aktuell nicht im Fokus, tut mir Leid.“

Die Sendung verfolgte sie im kleinen Kreis mit ihrer Familie und drei Freundinnen, darunter Cici, die eigens aus Bonn anreiste. „Natürlich habe ich auch ein paar Dinge gehört und gesehen, die nicht optimal waren. Ein paar Töne habe ich nicht so gut getroffen, aber das war die Aufregung“, analysiert Fernandes selbstkritisch. Für sie geht es nun mit dem „Recall“ weiter. Sozusagen der zweiten Runde des Castings. „Der wurde in Österreich gemacht. Dort habe ich erneut Schlager, diesmal aber ein Lied von Vanessa May, gesungen. Eigentlich war ich weniger aufgeregt, denn an die Jury war ich ja gewöhnt. Aber ich war krank, und da habe ich mir auch während des Auftritts große Sorgen gemacht, ob die Stimme hält“, erzählt sie.

Ob sie dennoch weitergekommen ist, darf sie natürlich noch nicht erzählen. Auch der Sendetermin der zweiten Folge, vermutlich im Februar, steht noch nicht fest. „Ich freue mich aber schon riesig darauf. Es ist einfach insgesamt eine ganz wunderbare Erfahrung“, sagt die Hobby-Kickboxerin. Auch das kam im Auftritt zur Sprache. „Du kannst dich also wehren?“, fragte Jurymitglied Pietro Lombardi. „Auf jeden Fall“, erwiderte die Kandidatin, ehe sie mit ihrem Lied „Achterbahn“ von Helene Fischer zu überzeugen wusste.

Der Lohn für den couragierten und charmanten Auftritt waren viermal ein „Ja“ der Jury, damit das optimale Ergebnis und die Fahrkarte zum erwähnten zweiten Auftritt.