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Krefeld: Die Hotel-Branche in Krefeld hat's schwer

Krefeld : Die Hotel-Branche in Krefeld hat's schwer

Die Krefelder Hotelbranche ist von der positiven Entwicklung in Nordrhein-Westfalen und auch von der im Reisegebiet Niederrhein komplett abgekoppelt. Die Belegungsquote im ersten Halbjahr sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016 von 37,7 auf 36,9 Prozent.

Damit befinden sich die 22 Krefelder Beherbergungsbetriebe - mit mehr als zehn Betten Kapazität - zum Beispiel in Gesellschaft mit Branchenkollegen aus dem Bergischen Land in Remscheid, Solingen und Wuppertal. Die mittlere Auslastung der Hotels und Pensionen haben sich dort im ersten Halbjahr gegenüber den ersten sechs Monaten im Vorjahr reduziert. In der Seidenstadt sank die Quote von 37,7 auf 36,9 Prozent. Dieses Ergebnis teilte das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (IT.NRW) gestern mit. Mit der Belegungsquote von 36,9 Prozent bleibt Krefeld deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 43 Prozent.

Der Niederrhein, zu dem außer Krefeld unter anderem auch Mönchengladbach, Duisburg, Neuss, Wesel und Viersen gehören, erzielt in allen Sparten Verbesserungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Sowohl bei der Zahl der Gästeankünfte als auch bei der Zahl der Übernachtungen stehen positive Veränderungen von 6,3 und 3,5 Prozent in der Statistik. Parallel dazu änderten sich auch die Zahlen für die ausländischen Gäste. Es kamen 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr und sie buchten 2,4 Prozent mehr Übernachtungen.

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Im ersten Halbjahr dieses Jahres besuchten fast 11,3 Millionen Gäste die 5224 nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens zehn Gästebetten und auf Campingplätzen); sie verbuchten zusammen 24,8 Millionen Übernachtungen. Wie das statistische Landesamt mitteilt, war die Besucherzahl damit um 7,4 Prozent und die der Übernachtungen um 5,6 Prozent höher als von Januar bis Juni 2016. Überdurchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Gäste aus dem Ausland (2,5 Millionen; plus 10,6 Prozent) und deren Übernachtungen (5,1 Millionen; plus 8,7 Prozent) gegenüber den entsprechenden Vorjahreswerten. Auch bei den Inlandsgästen stieg sowohl die Zahl der Ankünfte (8,7 Millionen; plus 6,5 Prozent) als auch die Zahl der Übernachtungen (19,6 Millionen; plus 4,7 Prozent).

Wie die Auswertung zeigt, konnten im ersten Halbjahr in allen Reisegebieten Nordrhein-Westfalens höhere Gästezahlen verbucht werden. Auch die Zahl der Übernachtungen war in elf der zwölf Regionen höher als im ersten Halbjahr 2016.

(sti)