Die Grünen in Krefeld sind besorgt über den Zustand der Gewässer wegen der Hitzeperiode

Hitzefolgen in Krefeld : Grüne besorgt über den Zustand der Gewässer

Beim Kommunalbetrieb häufen sich Anfragen wegen übel riechender Wasserflächen und toter Fische.

Besorgt sind die Grünen über den Zustand der Gewässer in den Krefelder Parkanlagen. Mit Blick auf die erneut bevorstehenden heißen Tage fragt die umweltpolitische Sprecherin, Annelie Wulff, wie die Verwaltung das Umkippen der Gewässer zu verhindern sucht: „Es darf nicht so weit kommen, dass wieder Fische in den Weihern verenden. Angesichts der Hitze und der starken Verdunstung ist jetzt schon vorauszusehen, dass der Sauerstoffgehalt in den Gewässern auf ein bedrohliches Niveau sinkt. Deshalb sollten jetzt entsprechende Maßnahmen wie zum Beispiel Einleitung von Frischwasser oder Belebung der Wasserfläche ergriffen werden.“

In den langen und heißen Dürreperioden dieses, aber auch schon des vergangenen Jahres, haben sich nach Auskunft der Grünen die Bürgeranfragen wegen übel riechender Wasserflächen und Sichtung toter Fische gehäuft. Eine entsprechende Anfrage beim Kommunalbetrieb Krefeld (KBK)  hatten die Grünen bereits gestellt. Dazu Heidi Matthias, Mitglied im Verwaltungsrat des KBK: „Ich habe beobachtet, wie Mitarbeiter des KBK in diesem Sommer während der stärksten Hitzephasen fast täglich verendete Fische aus dem Kaiserparkteich entsorgen mussten. Dieses Fischsterben kann frühzeitig verhindert werden.“ Sie ist sich mit Annelie Wulff einig, dass jetzt schnell etwas passieren muss, aber auch langfristig entsprechende Maßnahmen geplant werden sollten: „Die Stadt muss zweifellos so schnell wie möglich ein Konzept zum Schutz der Gewässer und der dort lebenden Tierarten aufstellen, denn der Klimawandel wartet nicht.“

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