Krefeld: Die CDU ist für versenkbare Poller

Krefeld: Die CDU ist für versenkbare Poller

Ein quer zur Rheinstraße aufgestellter Lkw diente im vergangenen Jahr als Sicherheitsbarriere für den Krefelder Weihnachtsmarkt: Das Fahrzeug sollte verhindern, dass Terroristen - nach dem Vorbild von Berlin - Fahrzeuge zu Waffen machen und damit Menschen töten. Die Polizei hatte zudem eine mobile Wache auf dem Markt stationiert. Beamte mit Maschinenpistolen beobachteten das Geschehen.

Nach diesen ersten Sicherheitsmaßnahmen begann im vergangenen Dezember in Krefeld auch die politische Debatte: Die CDU regte an, mehr versenkbare Sicherheitspoller in der Innenstadt zu installieren. Die Stadt soll außerdem berichten, ob und inwieweit "massive, versenkbare Poller (Elektromechanik) zur Absicherung der fußläufigen Innenstadt von Krefeld" installiert werden können, die sich bei Sirenen durch Rettungswagen automatisch senken und von einer zentralen Stelle aus gesteuert werden.

Nach einer groben Schätzung dürften mit dem Einbau von den neuen Pollern Kosten in Höhe von rund 150.000 Euro verbunden sein. Unabhängig von dieser Schätzung sollten die anfallenden Kosten aber auch konkret ermittelt werden. Ziel ist zum einen eine Verbesserung der Sicherheit in der City. Willkommener Nebeneffekt: So könnte auch der Fahrzeugverkehr außerhalb von Anlieferzeiten in der Fußgängerzone unterbunden werden. "In anderen Städten sind solche Poller schon installiert worden", so die CDU.

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Die Christdemokraten regten zugleich Standorte für neue Poller an. Jeweils zwei Poller könnten demnach im Bereich Friedrichstraße/ St.-Anton-Straße; im Bereich Königstraße/Rheinstraße in Richtung Dionysiusplatz; im Bereich Königstraße/Marktstraße in Richtung Hochstraße; in den Bereichen Südwall/Hochstraße; Südwall/Neusser Straße; Hansa Straße/Neusser Straße; Breitestraße/Marktstraße; Breitestraße/Dionysiusplatz; Winkelstraße/Dionysiusplatz aufgestellt werden.

(jon)