Krefeld: DGB fordert gerechte Besteuerung

Krefeld: DGB fordert gerechte Besteuerung

Der DGB in Krefeld kritisiert, dass die Finanzierung des Staates immer mehr auf den Arbeitnehmern lastet. Das Bruttoaufkommen aus der Lohnsteuer sei im dritten Jahr in Folge gestiegen, erklärt Ralf Köpke, Vorsitzender des DGB Krefeld.

"Niedrige und mittlere steuerpflichtige Einkommen werden immer noch übermäßig belastet", sagt Köpke. Für Kapitalerträge aus Zinsen, Kursgewinnen und Dividenden gilt ein pauschaler Steuersatz von 25 Prozent. Arbeitseinkommen werden mit bis zu 45 Prozent wesentlich höher besteuert. Der DGB fordert, die Pauschalsteuer abzuschaffen und Kapitaleinkünfte wieder mit dem persönlichen Steuersatz zu belegen. ,,Aktionärsgewinne müssen endlich genauso besteuert werden wie der Faktor Arbeit", so Köpke.

(RP)
Mehr von RP ONLINE