Krefeld Der versteckte Marmorboden

Krefeld · Die Wandmalerei Johan Thorn Prikkers war lange vor den Nationalsozialisten versteckt. Später entzog Museumsdirektor Gerhard Storck den Zyklus den Blicken des Publikums. Nie zu sehen ist der kostbare Boden, der dem Marmorsaal seinen Namen gab. Er wurde jetzt aufwendig im Sinne des Denkmalschutzes restauriert und sofort wieder mit einem neutralen Belag überdeckt. Lediglich die Marmorsockel deuten auf den Schatz, der schon 1923 wegen seiner Dominanz den Künstler in seiner Arbeit störte.

 Die schwarzen, rund 50 Zentimeter hohen Sockel aus Marmor im Thorn-Prikker-Raum geben einen Eindruck davon, wie der denkmalwerte und aufwendig restaurierte, aber durch hellen Naturstein verdeckte Fußboden aussehen könnte.

Die schwarzen, rund 50 Zentimeter hohen Sockel aus Marmor im Thorn-Prikker-Raum geben einen Eindruck davon, wie der denkmalwerte und aufwendig restaurierte, aber durch hellen Naturstein verdeckte Fußboden aussehen könnte.

Foto: TL
(RP)
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