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Denkmalschutz in Krefeld: Geld für ehemaliges Klärwerk in Uerdingen

Denkmalschutz in Krefeld : Ehemaliges Klärwerk in Uerdingen erhält Fördergeld

Die Gelder aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für 2022 sollen die Renovierung des ehemaligen Klärwerks finanzieren.

(RP) Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das Denkmalförderprogramm für 2022 vorgestellt. Davon fließen 360.000 Euro nach Krefeld. Diese Fördergelder sind bestimmt für das ehemalige Klärwerk in Uerdingen.

Mit den Fördermitteln sollen der Beton des Tragwerks der Klärhalle, die Sanierung des Ziegelmauerwerks in den Kanälen, die Entrostung und Konservierung des Hallenkrans und den Rückbau der Betoninstallationen der 80er Jahre finanziert werden. Darüber hinaus wird auch die Rampe wieder ertüchtigt, und die Fenster und Türen werden saniert beziehungsweise restauriert. Auch die Terrazzoböden sollen wiederhergestellt werden. Die Gebäude des Klärwerks wurden im Jugendstil entworfen. Von 1910 bis zum Jahr 1962 säuberte das Klärwerk am Rundweg Abwasser. Danach wurde die Anlage bis 1996 nur noch als Pumpwerk genutzt.

Das Denkmalförderprogramm 2022 des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit 28,5 Millionen Euro 362 Einzelprojekte in ganz Nordrhein-Westfalen. Damit begleitet das Land Investitionen durch Privatleute, Kirchen, Kommunen, Vereine oder Stiftungen in Höhe von insgesamt über 103,6 Millionen Euro. Weitere 2,9 Millionen Euro gehen als pauschale Fördermittel in Kommunen – Voraussetzung ist, dass die Kommunen Haushaltsmittel in gleicher Höhe bereitstellen. 180.000 Euro fließen in private Denkmalschutzprojekte.

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Zu den Fördermitteln für  das ehemalige Krefelder Klärwerk erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Marc Blondin: „Es ist großartig, wie viele Menschen es in Krefeld gibt, die Verantwortung für Denkmäler übernehmen und so unsere Geschichte erlebbar für nachfolgende Generationen halten.“ Dieses Engagement unterstütze das Land: Von 2017 bis jetzt habe die heutige Landesregierung mit 88,5 Millionen Euro fünfmal so viel Geld für die Denkmäler in NRW bereitgestellt wie die rot-grüne Vorgängerregierung. Mit dem erst kürzlich verabschiedeten Denkmalschutzgesetz habe die Regierung das Jahrzehnte alte Recht an Herausforderungen wie Barrierefreiheit und Klimaschutz angepasst und den Schutz von Garten- und Bodendenkmälern gestärkt. „Das aktuelle Denkmalförderprogramm 2022 ist erneut ein deutliches Signal, dass wir den kulturellen Beitrag der Denkmalpflege wertschätzen“, so Oellers und Blondin, deren Partei sich auf die Landtagswahlen am 15. Mai vorbereitet.