Das Ding des Jahres 2019: Erkan Ene aus Krefeld kämpft um 100.000 Euro TV-Prämie, von Norbert Stirken

Krefelder bei das Ding des Jahres : Erkan Ene will mit Aussperrschutz gewinnen

Großes Problem, einfache Lösung: Der Krefelder Industriemechaniker Erkan Ene hofft mit seinem „Aussperrschutz Key-Mind“ Jury und Publikum der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ überzeugen zu können.

Nie mehr auf die Hilfe teurer und überteuerter Schlüsseldienste angewiesen zu sein, um in die eigene Wohnung zurückkehren zu können, das verspricht der Krefelder Tüftler Erkan Ene bei der Nutzung seines Aussperrschutzes. Auf Herz und Nieren testet Model und Jury-Mitglied Lena Gercke heute in der Erfindershow „Das Ding des Jahres“ bei Pro Sieben ab 20.15 Uhr die bis zur Serienreife entwickelte Erfindung des 46 Jahre alten Industriemechanikers aus Krefeld, die unter dem Produktnamen „Key-Mind“ für weniger als zehn Euro zum Kauf angeboten wird.

Auf den großen Siegerpreis von 100.000 Euro hofft Erkan Ene in der von Multitalent Stefan Raab konzipierten Fernsehshow. Heute Abend erfahren die Zuschauer, was Lena Gercke, Siegerin von Germanys Next Top Model und mittlerweile Kollegin von Heidi Klum, von der Erfindung und ihrer Tauglichkeit hält und wie das Publikum darüber entscheidet. Zum Expertenteam zählen ferner die Amorelie-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, Moderator Joko Winterscheidt sowie Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog.

Der Krefelder Erkan Ene berichtet von dem Impuls, sich Gedanken über einen Aussperrschutz zu machen: „Ich habe einen Beitrag im Fernsehen gesehen, wie ein Einbrecher versucht hat, in eine Wohnung hereinzukommen. Dann habe ich mir überlegt, die Leute, die sich aussperren, sind eigentlich in der gleichen Lage wie der Einbrecher.“ Sie stellen sich die Frage, wie komme ich in die Wohnung hinein. Besser sei es, sich diese Frage erst gar nicht stellen zu müssen, meinte der Industriemechaniker. Also entwickelte der 46-Jährige eine Mechanik, die ein Zuschlagen der Wohnungstür verhindert, wenn der Haustürschlüssel nicht vorher vom dafür vorgesehenen Haken entnommen wurde. „Ich erhoffe mir, dass die Leute, die das Key-Mind benutzen sich nicht mehr aussperren und ein besseres Leben damit führen können“, sagte Ene.

Sechs Monate dauerte das Grübeln, Tüfteln und Ausprobieren, bis das Produkt reif für den Markt war. „Ich habe es von A bis Z alleine bis zum Verkauf entwickelt. Auch die rechtlichen Wege, die dafür eingehalten werden müssen (zum Beispiel Verpackungsverordnung), mussten erst mal gelernt werden“, berichtete Ene.

Die vier prominenten Experten testen stellvertretend für die Zuschauer die präsentierten Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit, stellen die wichtigen Fragen und geben ihre persönliche Meinung ab. Anschließend entscheidet in jeder Show das Studio-Publikum, welches „Ding“ im Live-Finale die Chance auf den 100.000-Euro-Gewinn erhält. Die Idee zur Show stammt von Stefan Raab, der „Das Ding des Jahres“ als mit seiner Firma Raab TV produziert. Janin Ullmann moderiert auch die zweite Staffel der ProSieben-Reihe.

 „Die Show überrascht mich immer wieder. Von Hightech-Geräten bis hin zu den simpelsten Lösungen für Alltagsprobleme ist alles dabei. Man fühlt sich jedes Mal wie ein Kind, das ein neues Überraschungsei auspacken darf. Die Kreativität unserer Erfinder ist einzigartig und es macht unglaublich viel Spaß, quasi der erste Tester einer neuen Idee sein zu können“, erklärte Lena Gercke, die besonders auf die Erfindung aus Krefeld achtet.

 Neben dem Aussperrschutz „Key-Mind“ von Erkan Ene sind es eine Beschleunigungshilfe fürs Schneeschaufeln, ein Airbag für Handys und eine aufklappbare Backform, die sich dem Härtetest von Jury und Publikum unterziehen müssen. „‚Das Ding des Jahres‘ war für ProSieben im vergangenen Jahr die erfolgreichste neue Show-Reihe. Zusammen mit Stefan Raab haben wir das Konzept der Sendung geschärft und weiter verbessert“, sagt Pro Sieben-Chef Daniel Rosemann vor dem Start der zweiten Staffel. „In derselben Sendezeit stellen jetzt zehn statt acht Erfinder ihre ‚Dinge‘ vor. Dadurch bekommt die Show mehr Tempo.“

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