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Krefeld: Currenta modernisiert ihre Kläranlage

Krefeld : Currenta modernisiert ihre Kläranlage

Currenta will weiter kräftig in den Standort Uerdingen investieren. Das betonte Dr. Günter Hilken, Vorsitzender der Geschäftsführung, öffentlich.

Rund eine Milliarde Euro habe der Chemieparkbetreiber und -manager in den zurückliegenden fünf Jahren an seinen Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld ausgegeben, um die Bedingungen für die gut 70 dort tätigen Unternehmen optimal und zukunftsweisend zu gestalten. Allein in 2012 will Currenta — ein Joint Venture der Bayer AG und der Lanxess AG — rund 250 Millionen Euro dafür aufwenden — 110 Millionen entfallen auf den Energiesektor, 70 Millionen gehen in die Umweltschutzsparte, 30 Millionen fließen in die Infrastruktur, und 40 Millionen Euro stehen für Projekte zur Instandhaltung zur Verfügung.

"Unsere Investitionen befinden sich auf einem konstant hohen Niveau. Dies ist ein sehr gutes Zeichen nicht nur für Currenta, sondern auch für die im Chempark produzierenden Unternehmen", sagte Hilken im Beisein des neuen NRW-Wirtschafts- und Industrieministers Garrelt Duin.

In Uerdingen stehen folgende Investitionen im Fokus: Die elektrotechnischen Anlagen, Leitungen und Systeme der Kläranlage in Krefeld wurden vor rund 40 Jahren gebaut und Anfang der 80er ausgebaut. Jetzt wird im Zuge umfassender Modernisierungen die Antriebs- und Steuerungstechnik auf den neuesten Stand gebracht. Rund zwei Millionen Euro kostet der Ausbau der Anlage. "Wenn wir in etwa zwei Jahren die Modernisierung und Erneuerung abgeschlossen haben, sind wir mit unserer Technik und unseren Anlagen auf dem neuesten Stand", greift Betriebsingenieur Frank Willems vor. "Energieeffizient, hoch leistungsfähig, sicher und weniger instandhaltungsaufwendig — das sind die Zieleigenschaften, die wir mit dem Um- und Ausbau erreichen wollen und werden." Die Umbauten laufen derzeit auf Hochtouren.

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Ferner will Currenta Ende des Jahres für rund 750.000 Euro ein Großtank-Löschfahrzeug für die Werksfeuerwehr anschaffen. Möglicher Einsatzgebiete sind Tankbrände sowie technische Hilfeleistungen wie zum Beispiel das Niederschlagen von Gasen. "Das Fahrzeug ermöglicht es, verschiedene Einsatzszenarien abzudecken und das Personal effizient einzusetzen", erklärt Heinz Wissenberg, Leiter der Werkfeuerwehr in Uerdingen.

(RP)