Covestro-Werk Krefeld-Uerdingen liefert Kunststoffe für die Elektromobilität

Freizeit : Covestro-Werk Uerdingen liefert Kunststoffe für die Elektromobilität

Elektromobilität ist auf dem Vormarsch – auch bei Freizeitprodukten. So stellt der spanische Anbieter Aquilaboards Bilbao elektrisch angetriebene Onean Surfboards her.  Drei unterschiedlich motorisierte Produkte stehen aktuell im Katalog des jungen Wassersport-Anbieters aus dem Baskenland Je nach Board kann der Benutzer mit Höchstgeschwindigkeiten zwischen zehn und rund 35 Kilometern pro Stunde über die Wellen rauschen.

Die Antriebsbatterie befindet sich im Korpus der Boards. Ihr schlagfestes, robustes und flammgeschütztes Gehäuse besteht aus Polycarbonaten von Covestro, die unter anderem im Uerdinger Chempark am Standort Krefeld hergestellt werden. „Der Kunststoff überzeugt durch ein ausgewogenes Eigenschaftsprofil, das perfekt zu dieser Anwendung passt“, sagt Miguel Angel Montero Diaz, Leiter des Polycarbonatgeschäfts bei Covestro Iberia. „Er verbindet unter anderem eine hohe Hitzebeständigkeit mit ausgezeichneten mechanischen Kennwerten, guten Flammschutzeigenschaften und hervorragender Chemikalienbeständigkeit.“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Anforderungen an die Batterien der Jetboards kaum von denen an Akkus für zum Beispiel Pedelecs (E-Bikes) oder elektrische Geländemotorräder: Sie sind bei ihrem Einsatz Wind und Wetter ausgesetzt, erwärmen sich beim Laden und Entladen – und können zu Boden fallen. Dabei darf die Batterie nicht beschädigt werden. Hier könne der Werkstoff von Covestro punkten, erklärte das Unternehmen. Er könne hohen Temperaturen ausgesetzt werden und halte auch starken Schlägen und Spannungen stand. Beim Surfboard-Einsatz bewähre sich außerdem die Dimensionsstabilität des Materials – das heißt: Es bleibe auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen in Form. Das sei wichtig, denn die Batterien müssten immer perfekt in die Halterungen passen. Gerade beim Einsatz im Wasser dürfe sich keine Lücke auftun, durch die Feuchtigkeit in den Akku gelangen könnte. Und selbstverständlich sei– wie überall, wenn Elektrizität im Spiel ist – auf Flammwidrigkeit zu achten.

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