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Corona in Krefeld: Mit 68 Covid-Erkrankten ist die Lage stabil

Corona in Krefeld : Die Lage in Krefeld ist entspannt

Vom kritischen Wert 50 ist Krefeld weit entfernt: Zurzeit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt bei neun. Die Zahl der aktuell an Covid 19 Erkrankten ist von 68 auf 65 gesunken. Insgesamt sind 1827 Menschen in Quarantäne.

Die Lage in Krefeld bleibt entspannt: Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz ist in Krefeld weiter gesunken: Der Wert ging mit Stand Sonntagmittag von 15 am Freitag auf acht pro 100.000 Einwohner zurück – und liegt damit deutlich unter der Grenze von 50, die von der Bundesregierung als kritischer Wert festgelegt worden ist.

Rückläufig  sind auch die Zahlen bei den aktuell Erkrankten: 65 sind infiziert, neun werden weiterhin im Krankenhaus behandelt, drei davon intensiv-medizinisch betreut und beatmet. Insgesamt sind bisher in Krefeld 617 Personen positiv getestet worden, 530 davon gelten als genesen, 22 Personen sind leider verstorben. Die Zahl der Quarantänen beträgt insgesamt 1827. Nach Angaben der Stadt sind bisher 6080 Abstriche genommen worden, 42 Ergebnisse stehen noch aus.

Aus Sicht des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) fällt der Rückblick aufs Wochenende positiv aus. Die Maskenverstöße an Haltestellen waren rückläufig. Ob die am Montag bevorstehende Einführung von Bußgeldern die Ursache sei, ist nicht bekannt. Aber die Zahlen sprechen dafür.

Am Wochenende zuvor waren mehr als 800 Ansprachen nötig, um Menschen auf die Sicherheitsbestimmungen hinzuweisen. Am Samstag hat der KOD 83 Leute erinnert. Auch an der Haltestelle Rheinstraße (wo an den Vortagen stets viele Verstöße registriert wurden) sei die Maskenpflicht eingehalten worden. Insgesamt waren an Haltestellen noch 51 Ansprachen wegen Verstoßes erforderlich, hauptsächlich am Hans-Centrum, an der Rheinstraße und am Ostwall. Auch in einem Waschsalon trafen die Kontrolleure auf zwei Leute ohne Mund-Nasen-Schutz.

Ein wunder Punkt ist nach wie vor der Theaterplatz: 55 Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Platzverweise haben die Ordnungskräfte bei suchtkranken Personen festgestellt und 32 Platzverweise ausgesprochen, Bußgelder seien nicht verhängt worden. Auch im Bereich des KBK-Gebäudes am Ostwall mussten sie mehrfach eingreifen, weil Personen aus der Alkohol- und Drogenszene gegen das Kontaktverbot verstoßen hatten. Auf den Spiel- und Bolzplätzen hat der Ordnungsdienst nichts beanstandet.