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Corona in Krefeld: Inzidenzwert steigt auf 138 an

38 neue Corona-Infektionen : Inzidenzwert für Krefeld steigt auf 138 an

Zahlreiche Anrufer bei der Hotline 116 117 zur Corona-Impfung führen zu erheblichen Verzögerungen bei der Terminbuchung. Die telefonische Vergabe ist täglich zwischen 8 und 22 Uhr möglich, online rund um die Uhr.

Zum Wochenanfang, Montag, 25. Januar, 0 Uhr, verzeichnet Krefeld 38 neue Infektionen mit dem Corona-Virus. 635 Menschen sind aktuell erkrankt (Vortag: 652), 5.724 gelten als genesen. Die Gesamtzahl positiv Getesteter hat sich auf nunmehr 6.458 erhöht. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt laut Robert-Koch-Institut auf 138 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Vortag: 123). Dieser Anstieg hat rechnerisch wohl auch damit zu tun, dass am vergangenen Montag aus technischen Gründen gar keine neuen Zahlen ans Robert-Koch-Institut gemeldet wurden. Diese „Null-Meldung“ ist nun aus der Statistik herausgefallen.

In den Krankenhäusern werden aktuell 42 Patienten mit Corona-Symptomen behandelt, sieben von ihnen auf der Intensivstation. Sechs Menschen müssen aktuell künstlich beatmet werden. 41.263 Erstabstriche wurden bislang im Diagnosezentrum genommen, 369 dieser Proben sind noch offen. 22.202 Krefelder mussten bislang eine 14-tägige Quarantäne in Kauf nehmen.

Extrem hohe Zugriffszahlen auf die Webseiten zur Buchung einer Corona-Impfung und ein hohes Anruferaufkommen bei der Hotline 116 117 führen aktuell zu erheblichen Verzögerungen bei der Terminbuchung für die über 80-jährigen Impfberechtigten in NRW, dies bedeutet längere Wartezeiten bei Anrufen und Verzögerungen sowohl beim Aufrufen der Webseiten als auch bei der Bestätigung von Terminen per E-Mail. „Es wird unter Hochdruck an der Beseitigung der Engpässe gearbeitet und die KVen bitten mit Blick auf die derzeitige Systemauslastung alle, die einen Termin buchen möchten, um Geduld“, so Dr. Heiko Schmitz, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. „Alle, die die Möglichkeit haben, einen Termin zu einem späteren Zeitpunkt zu buchen, sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.“

Die Gruppe der Impfberechtigten, die ab heute und in den kommenden Wochen Termine vereinbaren kann, umfasst in Nordrhein-Westfalen fast eine Million Menschen und ist trotz der Call-Center-Kapazitäten mit rund 1.200 Mitarbeitern für die Termin-Telefonie und den eigens zur Terminbuchung geschaffenen Online-Portalen so groß, dass es bei der Terminvergabe zumindest zum Start zu Engpässen kommt.

Wichtig: Alle, die laut Corona-Impfverordnung nicht zur Gruppe der über 80-Jährigen gehören, werden ausdrücklich gebeten erst dann anzurufen, wenn auch für sie die Terminvergabe startet. Zudem sollten die telefonischen Anmeldemöglichkeiten für eine Corona-Impfung vor allem zur Terminvermittlung und nicht für allgemeine Fragen zur Corona-Impfung in Anspruch genommen werden, um die Leitungen nicht zusätzlich zu belasten. Die telefonische Terminvergabe ist täglich zwischen 8 und 22 Uhr möglich, online rund um die Uhr.

„Niemand muss sich Sorgen um seine Impfung beziehungsweise seinen Termin machen. Es ist ausreichend Zeit und Vorlauf für die Terminvergabe, zumal es bis Ende April dauern wird, bis wir allein die Gruppe der über 80-Jährigen mit Blick auf die verfügbaren Mengen an Impfstoff ein erstes Mal geimpft haben. Jeder, der geimpft werden möchte, wird drankommen, aber eben nicht sofort. Niemand muss befürchten, zu spät zu kommen. Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Wochen weitere Impfstoffdosen erhalten werden, wodurch sich auch die Terminkapazität erhöhen wird“, erklären Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein und Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KV Westfalen-Lippe.  Die Impfstoffmengen reichen zunächst, um ab dem 8. Februar pro Woche etwa 70.000 Menschen in Impfzentren in Nordrhein-Westfalen zu impfen. Bis Anfang April stehen damit nach aktuellem Stand rund 560.000 Impfstoffdosen zur Verfügung.