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Corona in Krefeld: Eine Neuinfektion in der Stadt

Pandemie : Corona-Virus: Eine Neuinfektion in der Stadt Krefeld

Die Kurve der Neuinfektionen bleibt in Krefeld beruhigend flach. Noch zieht es Lehrer und Kita-Bedienstete nicht zum Coronatest. Auch die Kommunalwahl wird unter besonderen Bedingungen stattfinden.

Die Stadt Krefeld vermeldet nur eine Neuinfektion mit dem Corona-Virus. Insgesamt haben sich nun 758 Personen angesteckt. Der entscheidende Wert der neuen Erkrankungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bleibt somit bei neun. Aktuell infiziert sind 52 Personen, als genesen gelten 682. Lediglich ein Erkrankter wird derzeit intensivmedizinisch im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Abstriche liegt bei 11.452 Proben, 2.506-mal war eine Quarantäne erforderlich.

Mit der Verteilung der Wahlbenachrichtigungen ab Ende dieser Woche erfahren rund 182.000 Krefelder Wahlberechtigte, wo sie ihre Stimme abgeben können. Die Abteilung Wahlen (Wahlamt) des Fachbereichs Bürgerservice hat angesichts der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden besonderen Hygiene- und Abstandsanforderungen alle Anlaufstellen für Bürger überprüft und gegebenenfalls angepasst. Einige Wahlbüro-Standorte sind wegfallen, beziehungsweise verlegt worden. Zu 90 Prozent werden die Wahlbüros in Schulen oder Kita-Gebäuden öffnen.

Noch scheint es keinen Ansturm von Lehrern und Kita-Bediensteten auf Coronatests zu geben. Eine Anfrage bei der Stadt ergab,  dass es beim städtischen Diagnosezentrum bislang keine verstärkte Nachfrage gebe. „Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“, heißt es.  Mehrere niedergelassene Ärzte und das Heliosklinikum stünden bereit, in den Schulen Tests vorzunehmen, erklärte eine Stadtsprecherin weiter. Das Schulpersonal habe auch die Möglichkeit, sich mit einer Bescheinigung der Schulleitung in der Freizeit bei einem niedergelassenen Arzt testen zu lassen. Die Stadt hat keine Übersicht, ob diese Möglichkeit genutzt wird. Hintergrund: Beschäftigte in Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Kindertages­pflegepersonen haben bis zum 9. Oktober die Möglichkeit,  sich alle 14 Tage auf das Coronavirus  testen zu  lassen.

Umgewöhnen müssen sich die Krefelder, wenn sie Briefwahl beantragen und dazu ihre Briefwahlunterlagen persönlich abholen und gegebenenfalls direkt ihre Stimmen im Vorfeld abgeben wollen. Das Briefwahlbüro ist in diesem Jahr im Seidenweberhaus am Theaterplatz untergebracht. Es ist ab Montag, 17. August, geöffnet und unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen mit Mund-Nasen-Bedeckung zu betreten. Zeitgleich mit Zustellung der Wahlbenachrichtigungen gibt es den Briefwahlantrag dann auch im Internet auf www.krefeld.de (Suchwort Kommunalwahl) geben. Zu den Kommunalwahlen gibt es drei Stimmzettel, jeweils einen für die Wahl des Oberbürgermeisters, des Stadtrats und der Bezirksvertretung. Wahlberechtigte haben jeweils eine Stimme. Sollte bei der Oberbürgermeisterwahl keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen, wird es am 27. September eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten geben, die die meisten Stimmen bekommen haben. Wer Briefwahlunterlagen beantragt, kann dies auch gleich für die eventuelle Stichwahl mit anfordern.