Containerumschlag im Hafen Krefeld steigt gegen den Trend

Logistik in Krefeld : Containerumschlag im Hafen steigt gegen den Trend

Der Containerumschlag im Krefelder Rheinhafen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die Häfen in Neuss und Düsseldorf schlagen ungefähr die dreifache beziehungsweise doppelte Menge um.

41.948 Normcontainer (so genannte Twenty-Foot Equivalent Unit) bedeuten ein Plus von 0,6 Prozent zum Vergleichsjahr 2017, in dem 41.685 TEU angenommen beziehungsweise versendet wurden. Die Häfen in Neuss und Düsseldorf schlagen ungefähr die dreifache beziehungsweise doppelte Menge um. Die Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH) sind mit 49 Prozent an der Hafen Krefeld GmbH & Co KG beteiligt. Die Mehrheit hält hier die Stadt Krefeld.

Zum Stichtag 31. Dezember 2018 bilanzieren die Geschäftsführer einen Güterumschlag in der Binnenschifffahrt von 3,332 Millionen Tonnen. Das sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Krefeld ist damit der viertgrößte Rheinhafen nach Duisburg, Köln und Neuss. Dass Krefeld sich über ein Rekordergebnis freuen darf, liegt am wachsenden Anteil der Hafeneisenbahn. Der Umschlag wächst dadurch auf 5,19 Millionen Tonnen und der Rekordumsatz auf 11,18 Millionen Euro. Der Gewinn beträgt 1,3 Millionen Euro.

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden 2018 insgesamt rund 114,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 10,4 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Nahezu ein Viertel der beförderten Tonnage war dem Gefahrgut zuzuordnen. Die in Containern beförderte Tonnage nahm um 7,5 Prozent ab. Die Zahl der im Jahr 2018 umgeschlagenen Container war mit rund 1.185.000 TEU um 2,4 Prozent unter dem Vorjahr. Der Empfang von Containern (565.100 TEU) war dabei um 3,5 Prozent und der Containerversand (619.500 TEU) um 1,4 Prozent niedriger als 2017.

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