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„Coffee with a Cop“: Aktion ist am 16. Dezember in Krefeld

Gespräche mit der Polizei : „Coffee with a Cop“ – Aktion ist am 16. Dezember in Krefeld

In ganz Nordrhein-Westfalen sind 30 Termine geplant – unter anderem in den Städten Bochum, Essen, Oberhausen, Münster und Krefeld.

Die Polizei möchte mit ihren Bürgern bei einer Tasse Kaffee auf entspannte Art und Weise  ins Gespräch kommen. Die entsprechende Aktion heißt neudeutsch „Coffee with a Cop“. Krefeld steht als Veranstaltungsort ebenfalls auf der Liste. Am 16. Dezember besteht in der Seidenstadt die Möglichkeit zum Austausch mit der Staatsgewalt. Landesweit sind zunächst 30 „Coffee with a Cop“-Termine geplant – unter anderem in Bochum, Gütersloh, Münster, Essen, Oberhausen und Krefeld. Die einzelnen Termine finden Interessierte aufgelistet im Internet unter: im.nrw/lust-auf-einen-kaffee.

Das Konzept  ist dabei nicht neu - und trotzdem ein Novum für die Polizei in Nordrhein-Westfalen, denn ursprünglich stammt die Idee dazu aus den USA. Hier bieten lokale Sheriffs und „Cops“ schon seit einigen Jahren Bürgern einen Kaffee an – im Supermarkt, im Restaurant, in der örtlichen Imbiss-Bude. Leicht abgewandelt wurde dieses Format nun auch nach Nordrhein-Westfalen übertragen, wo es vergangene Woche in Hagen Premiere feierte.

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In Mettmann war am Dienstag auch  Innenminister Herbert Reul mit dabei. Er und die Mitstreiter führten rund 150 Gespräche. Dabei sahen sie, dass das Angebot, locker mit der Polizei ins Gespräch zu kommen, sehr gut angenommen wurde. Und die wollten nicht nur wissen, ob der Kaffee schmeckt, sondern hatten auch vielerlei Fragen im Gepäck: Anwohner stellten Fragen zum richtigen Verhalten in verkehrsberuhigten Zonen, Seniorinnen erkundigten sich zum Thema Einbruchschutz und einige jüngere Menschen wollten wissen, auf welchen Wegen man selbst Polizistin oder Polizist werden kann.

Die Polizei hatte auf alle Fragen die passenden Antworten und Ratschläge parat - und manches Mal reichte es auch einfach nur, ein offenes Ohr zu haben: „Wir hören zu und nehmen die Anliegen der Menschen ernst“, betonte Ulrich Löhe, von der Polizei Mettmann.

(sti)