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CDU-Politiker Demir macht sich stark für Beeskower Straße in Krefeld

Krefelder CDU-Delegation in Beeskow : Neue Pläne für Projekte mit Partnerkreis Oder-Spree

Mehr Kulturaustausch, Schüleraustausch und Besuche von Vereinen sollen die Partnerschaft zwischen Krefeld und dem Landkreis Ode-Spree vertiefen. Für zwei Stadtjubiläen gibt es schon konkrete Pläne.

(ped) Vielleicht wird es in Krefeld demnächst eine Beeskower Straße geben. Mehmet Demir, Mitglied des CDU-Kreisvorstands, will sich dafür einsetzen. Mit einer Delegation seiner Fraktion war er jetzt zu einem Besuch in Krefelds Partner-Landkreis Oder-Spree.  Gemeinsam mit André Schaller, Kreisvorsitzender der CDU im Landkreis Oder-Spree ,leitete er den Informationsaustausch, an dem auch Herbert Schirmer, der letzte Kulturminister der DDR, teilnahm. Denn im kulturellen Bereich ist der Austausch sehr belebt.

Seit vielen Jahren verbindet Krefeld und den Landkreis Oder-Spree eine Partnerschaft. Demir und Schaller betonten, dass solche Partnerschaften immer  „für den gelebten Willen zur Verständigung“ stünden. „Das gegenseitige Kennenlernen, der Abbau von wechselseitigen Vorurteilen sowie das wechselseitige Verständnis waren und bleiben primäre Zielsetzungen von Kommunalen Partnerschaften.“

Einig war man sich auch: Der Kulturaustausch habe zu wechselnden Kunstausstellungen in Krefeld und im Landkreis Oder-Spree geführt. Es könne auch einen regelmäßigen Schüleraustausch, gegenseitige Besuche von vergleichbaren Vereinen und Institutionen oder Auftritte von Kulturgruppen aus der Partnerkommune geben, um die Verbindung zu stärken. Mit der Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen nach Partnerkommunen könne die kommunale Partnerschaft öffentlich sichtbar gemacht werden. Auch wenn die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Oder-Spree (vormals Beeskow) und der Stadt Krefeld durch den wechselseitigen Austausch von Menschen, Meinungen und Informationen über die Jahre stets lebendig war, sei es für eine Straßenbenennung nach mehr als 30 Jahren Partnerschaft endlich an der Zeit, meinte Demir.

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Unabhängig davon wolle man die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Krefeld sowohl auf der kommunalen als  auch auf der parteipolitischen Ebene fortsetzen und intensivieren, wie Schaller betonte. Diesen Austausch wolle man weiter intensivieren. Konkret schweben den Partnern aus Ost und West kulturelle Projekte vor, die zum 750-jährigen Bestehen der Stadt Fürstenwalde im Oder-Spree-Kreis und zum 650-jährigen Bestehen von Krefeld realisiert würden. Eine Idee ist ein multimediales Konzert zum Thema „Wie steht es um unsere Erde?“, das der Beeskower Kirchenmusiker Matthias Alward konzipiert hat. Denkbar wären auch Theaterproduktionen und Konzerte mit Künstlern und Musikern aus Krefeld, die im Landkreis über die Bühne gehen könnten.