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CDU Krefeld kritisiert Verzögerung beim Stellenplan

Personalpolitik in Krefeld : CDU kritisiert Verzögerung beim Stellenplan

Die Stadt beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter. Neue Kräfte sind schwer zu finden. Das sorgt unter anderem für Irritationen im Finanzhaushalt. Dort werden Ausgaben für Fachkräfte veranschlagt, die gar nicht da sind.

Die Stadtverwaltung hat die Sitzung des Ausschusses für Verwaltung, Ordnung und Sicherheit vom 18. auf den 23. November verlegt: Das ärgert die CDU-Fraktion im Rat der Stadt. In einem Schreiben an die zuständige Personaldezernentin Cigdem Bern macht sie ihren Unmut deutlich. die Begründung, dass der neue Stellenplan für die Stadtverwaltung zum ersten Termin nicht fertig erarbeitet sei, wollen die Christdemokraten nicht nachvollziehen. zum einen habe die Beigeordnete dafür Monate lang Zeit gehabt, und zu andere, wisse die CDU nicht, was eine Verschiebung um fünf Tage, von denen zwei keine Arbeitstage seien, bringen solle.

Das Thema Personalplanung und Stellenplan ist heikel. Das sehen auch die Freien Demokraten so. Bei der Vorstellung ihrer Überlegungen zum Haushalt 2022 äußerten sie unverhohlen Kritik an Cigdem Bern. „Es ist zur Zeit nicht erkennbar, ob die zuständige Dezernentin sich dieser Aufgabe annimmt“, erklärten die Liberalen. gemeint war eine Aufgabenkritik in Anbetracht des vorhandenen Personals und der Schwierigkeiten, Fachkräfte für die Stadtverwaltung zu finden.

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Die Stadt müsse auch in ihrer Finanzplanung ehrlicher sein, sagten die Freien Demokraten. Es  sei nicht in Ordnung, Ausgaben in Millionenhöhe für 200 neue Stadtbedienstete einzuplanen, obwohl absehbar sei,  dass die Stellen nicht besetzt werden könnten.

CDU und FDP sind gespannt, wie der überarbeitete Stellenplan aussehen wird, der nunmehr im  Ausschuss für Verwaltung, Ordnung und Sicherheit am 23. November vorgestellt werden soll.

(sti)