Krefeld: BZV West: Viel Zeit für Bürger nach abgesagter Sitzung

Krefeld: BZV West: Viel Zeit für Bürger nach abgesagter Sitzung

Weil 14 Tage vor der Sitzung der Bezirksvertretung (BZV) West, die für den 13. Dezember terminiert war, keine Vorlagen der Verwaltung zum Beschluss oder zur Kenntnisnahme zur Verfügung standen, ließ Bezirksvorsteher Klaus Menzer (SPD) nach Rücksprache mit seinem Stellvertreter Hans-Josef Ruhland (CDU) die Sitzung offiziell ausfallen. Stattdessen lud er aber die Bezirksverordneten und die Vorsitzenden der elf Bürgervereine des Westens zu einer informellen Runde mit Kaffee und Printen in das Jugend- und Bürgerhaus Schicksbaum ein.

Die Bürger sollten etwas gründlicher, als das in der Einwohnerfragestunde vorgesehen ist, die Möglichkeit erhalten, ihre Probleme darzulegen. Und das taten die Vertreter von sieben erschienenen Bürgervereinen zur Genüge. Angesprochen wurden: die Probleme der beiden Kasernen - Bebauung und Verkehrsbewältigung; die zeitlich nach hinten gerückte Westumgehung B 9 n und die dann dringende Ertüchtigung der Oberbenrader Straße, die mit dem Kreisel im nächsten Jahr beginnt; die Probleme mit dem wieder zu neuer Dynamik erwachten "Eisernen Rheins"; die endgültige Positionierung des Restes der de Greiff-Säule auf dem Cornelius(de-Greiff)platz oder auf dem Ostwall zwischen den Straßenbahnen; das Projekt "graue Kästen - bunte Kästen", mit dem der "Verhässlichung" von Schaltkästen entgegengewirkt werden soll; die Untersuchung des Geländes im weiten Rahmen um die geplante Kita Randstraße und die dann zu fällende Entscheidung.

- Auch wenn oder gerade weil sich in vielen Punkten unterschiedliche Meinungen zwischen Politikern und Bürgern auftaten, war doch allen schnell klar, dass der politische Westen so schnell nicht arbeitslos wird. Eine solche Sitzung aber, in der die Bürger mehr Zeit haben, ihre Anliegen zu formulieren, könne ruhig ihren festen Platz in der Bezirksvertretung finden.

(RP)