Gartenzaun-Posse : Einigung im Oppumer Gartenzaun-Streit in Sicht

In der Oppumer Solarsiedlung hatte ein Bauherr "Tatsachen geschaffen" und einen städtischen Grünstreifen eingezäunt und seinem Grundstück zugeschlagen. Nachbarn warteten seit August 2017 darauf, dass die Stadt eingreift. Jetzt hat Bezirksverordneter Thilo Forkel (CDU) vermittelt.

Auf Vermittlung des Bezirksverordneten Thilo Forkel (CDU) ist eine Einigung im Streit um einen Gartenzaun in der Oppumer Solarsiedlung in Sicht. Wie berichtet, hatte dort ein Bauherr Tatsachen geschaffen und Teile einer städtischen Grünfläche seinem kürzlich mit zwei Doppelhaushälften bebauten Grundstück zugeschlagen. Der öffentliche Grünstreifen, der vom Spielplatz des Wohngebiets entlang des Geländes der angrenzenden Grundschule verläuft, war mit stabilen Zäunen abgetrennt, mit einer Terrasse sowie einem großen Gartenhaus bebaut worden und folglich der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Jetzt haben die Nachbarn gemeldet, dass Teile des Zauns abgebaut worden sind. Thilo Forkel hatte das Gespräch mit dem Investor gesucht. „Ich konnte ihn davon überzeugen, ohne Rechtsstreit den Zaun zu entfernen“, berichtet er. Und weiter: „Ich bin froh, dass sich die Sache so entwickelt hat.“ Froh sind auch die Nachbar, denn der Grünstreifen wurde von Kindern gern genutzt, um zum angrenzenden Spielplatz zu gelangen. „Ein Anfang ist gemacht. Ich bin gespannt, was mit dem Gartenhaus und den beiden Terrassen passiert“, sagt Kristina Kagerer, die die Problematik an die Öffentlichkeit gebracht hatte. Die Stadt hatte seinerzeit auf Nachfrage unserer Redaktion mitgeteilt, man wolle in der Sache den Rechtsweg einschlagen. Das wird nun vielleicht nicht mehr nötig sein.

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