Krefeld: Sturzgefahr auf einem Verbindungsweg in Bockum

Bürgermonitor : Sturzgefahr auf holprigem Verbindungsweg in Bockum

Der Verbindungsweg zwischen der Thorn-Prikker-Straße und der Buschstraße in Bockum befindet sich in einem schlechten Zustand. Für ältere Menschen besteht Sturzgefahr.

Wie oft Dietlinde Groß den Weg von ihrer Wohnung zum Bäcker zurückgelegt hat, kann sie nicht sagen. Ein Leben lang ist die 83-Jährige den kleinen Verbindungsweg zwischen der Thorn-Prikker-Straße und der Buschstraße in Bockum gegangen.

Er ist für alle Anwohner in diesem Bereich eine beliebte Abkürzung, wobei der Weg zwischen den Gärten der Anwohner hindurch führt und mit einem entsprechenden öffentlichen Schild als Fußweg ausgeschildert ist. Gäbe es den Weg nicht, so wäre unter anderem der Weg zum Bäcker statt 300 Meter doppelt so lange.

Gerade die älteren Bürger nutzen den Weg daher gerne. Allerdings wird dies für sie allesamt immer beschwerlicher, denn der Verbindungsweg ist in einem mehr als nur schlechten Zustand. Die Asphaltdecke ist gesprungen und an vielen Stellen aufgewölbt. Es wimmelt von Unebenheiten in Form von Hubbeln und Absenkungen. Von einzelnen Gefahrenstellen kann nicht mehr gesprochen werden. Kurz: Der gesamte Weg ist eine Katastrophe. „Hier ist in den vergangenen 20 Jahren nichts gemacht worden“, sagt Jörg Groß.

In Anbetracht der Tatsache, dass seine Mutter mittlerweile auf einen Rollator angewiesen und entsprechend mit diesem unterwegs ist, mutiert der Verbindungsweg für sie zu einer wahren Hindernisstrecke. Jörg Groß befürchtet, dass seine Mutter auf diesem offiziell ausgeschilderten Fußweg stürzen und sich verletzen könnte. Was gerade in Anbetracht des Alters oft verheerende Folgen nach sich zieht.

Aber nicht nur seine Mutter ist gefährdet. In dem Bockumer Viertel wohnen inzwischen viele ältere Bürger, zum Teil auch gehbehinderte Menschen, die das gleiche Problem haben. „Ich denke, es ist eine Frage der Zeit bis meine Mutter oder eine andere ältere Person aus der Wohngegend hier zu Fall kommt“, befürchtet der Krefelder, der dort ebenfalls wohnt.

Auf Anfrage unserer Redaktion an die Stadtverwaltung teilte diese mit, dass sich die Mitarbeiter des Kommunalbetriebs Krefeld „zeitnah“ den Weg ansehen und gegebenenfalls Gefahrenstellen beseitigen werden.

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