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Krefeld: "Blockadepolitik": SPD kontert im Streit um SWK-Millionen

Krefeld : "Blockadepolitik": SPD kontert im Streit um SWK-Millionen

Die Krefelder SPD weist nach dem Streit um die Gewinnausschüttung der Stadtwerke Krefeld (SWK) den Vorwurf der Blockadepolitik zurück. Grünen-Chefin Stefani Mälzer hatte der SPD vorgeworfen, dass sie die Gewinnausschüttung von 4,4 Millionen von den Stadtwerken an den Stadt-Haushalt zu blockieren versucht habe.

Jürgen Hengst (SPD) entgegnete jetzt: "Wir haben in den Sitzungen der Stadtwerke CDU und Grünen die Hand gereicht und eine von allen akzeptierte Lösung für den Haushalt gefunden. Es fließt die volle Summe, die im Haushalt vorgesehen war".

Er fordert Mälzer auf, jetzt schnell mit der Sparkasse über die in den Haushalt eingerechnete Gewinnausschüttung von zwei Millionen zu reden. "Wenn die Sparkasse keine Gewinnausschüttung vornimmt, droht ein Millionenloch für den Haushalt." Für die Aufstellung des kommenden Haushalts bietet die SPD ihre Hilfe an. "Wer mit uns einen Haushalt des sozialen und ökologischen Fortschritts, der wirtschaftlichen Innovation und der sozialen Gerechtigkeit aufstellen will, ist eingeladen", sagt Hengst.

(RP)