Krefeld: Polizei zieht zwei Schulbusse aus dem Verkehr

Schulbusse in Krefeld gestoppt: Knarz, knack, bumm, boing

Die Polizei hat in Krefeld zwei Schulbusse aus dem Verkehr gezogen, die völlig marode waren. Leicht entflammbares Öl im Motorraum war nur eines von vielen Problemen.

In beiden Bussen trat großflächig Öl im Motorraum aus, was sich leicht hätte entzünden können. Der Nothammer in einem der Busse war mit einem Draht gesichert, im Falle eines Brandes hätte man damit keine Scheibe einschlagen können. Zudem fehlte im Fußraum des Fahrers die komplette Verkleidung, Kabelbäume hingen lose herum. Der Einklemmschutz an den Vordertüren beider Busse war defekt, die Beleuchtung eines Busses war nicht ordnungsgemäß. Im Bereich der Sitzplätze für die Fahrgäste befanden sich in einem Bus scharfe Metallkanten, die nur notdürftig mit Klebeband geflickt wurden.

Dazu gab es weitere Mängel, die letztendlich dazu führten, dass der Verkehrsdienst der Polizei Krefeld die Busse noch vor der Klassenfahrt stilllegen mussten. Glücklicherweise konnte für eine Schulklasse ein Ersatzbus organisiert werden, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenfahrt in einen Freizeitpark bei Köln antreten konnten. Die andere Klasse musste, auch zum Bedauern der Beamten, aber in der Schule bleiben.

(seeg)