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Bilanz des Krefelder Einzelhandels: Zufrieden mit Advent-Samstag

Bilanz des Krefelder Einzelhandels : „Zufrieden mit Advent-Samstag – Hoffnung auf Erhalt des Status quo

Zufrieden, aber nicht euphorisch –so lässt sich die Bilanz des Krefelder Einzelhandels für den ersten Einkaufssamtag im Advent zusammenfassen.

Zufrieden, aber nicht euphorisch –so lässt sich die Bilanz des Krefelder Einzelhandels für den ersten Einkaufssamtag im Advent zusammenfassen. „Es war leicht besser als im vergangenen Jahr, als die Leute ja schon tief verunsichert wegen Corona waren und Gastronomie und Weihnachtsmarkt wegfielen“, bilanziert Christoph Borgmann, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft, auf Anfrage, „insofern sind wir alles in allem zufrieden, auch wenn wir vom üblichen Weihnachtsgeschäft in Vor-Corona-Zeiten weit entfernt sind.“ Kollegen wie der Kauhof-Geschäftsfhrer Lücking hätten die gleichen Erfahrungen mit dem Samstag geamacht.

Er hofft, dass der Status quo so bleibt, wie er am ersten Wochenende war,  und appelliert an die Politik, bei weiteren Maßnahmen gegen die Pandemie die Verhältnismäßigkeit im Auge zu behalten: „Auf unserem Weihnachtsmarkt bewegen sich im Schintt zugleich 100 Personen, und ins Fußballstadion gehen 70.000 Menschen. Es ist auch  eine Frage de Verhältnismäßigkeit, wo man mit weiteren Maßnahmen ansetzt.“

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Borgmann ist überzeugt, dass das Erlebnispaket aus Shopping, Gastronomie und Weihnachtsmnarkt den Gang in die Stadt attraktiv macht. Man merke schon, dass die Leute sehr vorsichtig seien. Das könne an den euten ja auch nicht verdenken, betont Borgmann. „Gut war auch für Beratung und Verkaufsgespräche, dass die Verteilung des Kundenaufkommens über den Tag sehr gleichmäßig war“; am nachmittag seien etwas mehr Menschen gekommen als vormittags, was Borgmann uch darauf zurückführt, dass viele den Gang in die Stadt mit einem Gang über den Weihnachtsmarkt verbunden haben.

Speziell an diesem Wochenende spielte nach Borgmanns Einschätzung auch die Beteligung des Einzelhandlels an Black-Friday-Aktionen eine Rolle. „Es gab schon in vielen Geschäften die Möglichkeit, Dinge günstiger zu erwerben.“

 Krefeld liegt mit der Bilanz – leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr – im Schnitt der Erfahrungen anderer Städte. Wie das auf Frequenzmessung spezialisierte Unternehmen hystreet.com mitteilt,  lag die Besucherfrequenz in den 14 größten Städte in Deutschland (mehr als 500.000 Einwohner)  um rund 40 Prozent gegenüber dem Mittelwert der drei vorherigen Freitage im November 2021.  Im Vergleich zum „Black Friday“ 2020,  als Deutschland sich im „Lockdown-Light“ befand (Maskenpflicht im Einzelhandel und nur ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche) verzeichnet hystreet.com in diesem Jahr sieben  Prozent mehr Passanten in den Einkaufslagen der Cityes. Leichte Verbesserung gegenüber dme Vorjahr – das passt zu Borgmanns Bilanz.  

Wie heftig der Einbruch für den handle im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit ist macht eine andere Zahl von hystreet.com deutich: Gegenüber dem „Black Friday“ im Vor-Corona-Jahr 2019 lag die durchschnittliche Passantenfrequenz 2021 insgesamt um 40 Prozent niedriger. Hier wird verständlich, warum der Handel große Sorgen hat dass auch in diesem Jahr wieder Beschräknungen in der wichtigsten Phase des Jahres greifen.