Mietpreisstudie von Immowelt Mietzins in Krefeld steigt seit 2017 rasant

Serie | Krefeld · Der Dornröschenschlaf des Mietmarktes in der Stadt Krefeld ist beendet: Die Entwicklung der Mietpreise kannte in der Seidenstadt in den vergangenen fünf Jahren nur eine Richtung – nach oben. Nur zehn deutsche Großstädte machten noch größere Sprünge.

 Das Angebot im Mietwohnungsbau ist in den vergangenen Jahren attraktiver geworden wie hier an der Bischofstraße in Oppum.

Das Angebot im Mietwohnungsbau ist in den vergangenen Jahren attraktiver geworden wie hier an der Bischofstraße in Oppum.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

In nur zehn der 79 deutschen Großstädte haben sich die Nettokaltmieten in den vergangenen fünf Jahren stärker entwickelt als in Krefeld. Seit 2017 ist der Mietzins in der Seidenstadt um 23 Prozent von 6,40 Euro auf 7,90 Euro pro Quadratmeter gestiegen.  Damit liegt das Niveau im mittleren Segment. In 35 Kommunen lag die Miete höher, in 43 genauso hoch oder niedriger. Das ist das Ergebnis einer Studie des Internetportals Immowelt. In die Erhebung sind allerdings keine Bestandsmieten, sondern nur Forderungen der Vermieter bei Neuvermietungen ohne Neubauten eingeflossen. Das bedeutet: Tatsächlich dürften die mittleren gezahlten Mieten pro Quadratmeter unterhalb der veröffentlichten Werte liegen.