RP-Themenwoche Suchen – Finden – Mieten “Düsseldorfs Speckgürtel endet an der Grenze zu Krefeld“

Serie | Krefeld · Krefelds Mietwohnungsmarkt ist besser als sein Ruf. Das Niveau liegt laut Haus und Grund oberhalb des Durchschnitts in den meisten Nachbarstädten. Lediglich im Düsseldorf-Appendix Meerbusch erzielen die Vermieter in der Regel deutlich höhere Einnahmen. Michael Heß analysiert die Lage.

Leyental Homes an der Ecke Leyental- und Moerser Straße in der Innenstadt liegt als Apartmenthaus voll im Trend, berichtete Michael Heß von Haus und Grund.

Leyental Homes an der Ecke Leyental- und Moerser Straße in der Innenstadt liegt als Apartmenthaus voll im Trend, berichtete Michael Heß von Haus und Grund.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

So pointiert hat es noch niemand ausgedrückt: Der so genannte Speckgürtel um die Landeshauptstadt Düsseldorf ende an den Stadtgrenzen zu Krefeld, sagte Michael Heß, Geschäftsführer des Verbandes für Wohnungseigentümer Haus und Grund Krefeld und Region, im Gespräch mit unserer Redaktion. Zumindest, was den Mietwohnungsmarkt anbetreffe, präzisiert der Experte seine Aussage. Ein Gefälle in der Höhe des Mietzinses mache sich schon beim südlichen Nachbarn Meerbusch bemerkbar. Während Vermieter in Stadtteilen wie Büderich und Osterath, zum Teil auch Strümp, Kaltmieten deutlich oberhalb der Zehn-Euro-Marke verlangen und auch bekommen, reduzierten sich die  Einnahmen je weiter es nach Norden gehe wie  in Ossum-Bösinghoven oder Lank-Latum. Ab der Stadtgrenze Krefeld – in Oppum oder Gellep-Stratum – bleibe ein Düsseldorf-Effekt gänzlich aus, berichtet Heß.