Krefeld: Ballgeflüster vom Krefelder Theaterball

Krefeld: Ballgeflüster vom Krefelder Theaterball

Die Garderobe der Besucher reichte von Schwarz bei den Herren bis zum langen rückenfreien Abendkleid bei den Damen. Man sah auch das offene, nicht weiße Hemd bei Herren und das festliche Dirndl.

Gäste Als Gäste begrüßte Jens Pesel die Bürgermeister von Wachtendonk und Kranenburg, die Krefelder Politiker Ulrich Hahnen und Winfrid Schittges, die Kulturdezernenten von Mönchengladbach und Krefeld, die Vorstände der Sparkasse Krefeld und des Sponsors, der Stadtwerke Krefeld. Und seinen Nachfolger Michael Grosse, unter dessen Intendanz der Theaterball im nächsten Jahr fortgeführt wird.

Bauchfrei Zwei bauchfrei kostümierte "Orientalinnen” flanierten während des Abends durch das Haus, im Foyer war in einem Zelt eine bunte Kissenkuschelecke eingerichtet, in der sich drei exotisch gekleidete Damen und ein dunkelhäutiger Turbanträger räkelten.

"Comedian Harmonists” vom Niederrhein Hayk Dèinyan, Christoph Erpenbeck, Markus Heinrich, Tobias Scharfenberger und Frank Valentin sangen, von Philip van Buren am Klavier, begleitet, die bekannten Lieder ihrer Vorbilder.

Osama bin Kilian "Wüste Schlager” gerieten zur schrägen Show des "Mach-ma-Schall-Orchesters” mit dem vollbärtigen "Osama bin Kilian” an den Tasten. Adrian Linke hantierte mit Dolch und Turbanen, Esther Keil und Eva Maria Rodenkirchen hatten Klobürste und Schrubber dabei. Man marschierte durch den "brennend heißen Wüstensand”, begegnete "Schni-Schna-Schnappi”, dem Wüstenkrokodil. Ronny Tomiska schluckte Feuer, Tobias Wesseler sang ausländisch Klingendes ­ und "Gehen wie ein Ägypter” konnte man auch.

  • Fotos aus "1001 Nacht" beim Krefelder Theaterball

Bauchtanz Isabelle Razawi und Nele van Deyk ließen Bäuche, Hüften und Becken kreisen. Ihr Auftritt als "Senai und Minouche” animierte viele Zuschauerinnen zum Mitmachen.

Musical Die "Mitternachtsshow” auf der großen Bühne war den Musicals gewidmet. Den "Sonderzug nach Pankow” ließ Tobias Wesseler fahren, Esther Keil forderte, ins "Cabaret” zu kommen und mit Kerstin Brix und Adrian Linke besang man den schönen "Gigolo.”

Elvis Als wäre er "Elvis” selber, wurde Joachim Henschke frenetisch begrüßt und beeindruckte ganz in Weiß mit "In the Ghetto” und "Falling in Love with you”.

(oste/dur)