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Krefeld: Bahn erneuert 8000 Meter Gleise -Züge nach Viersen fallen aus

Krefeld : Bahn erneuert 8000 Meter Gleise -Züge nach Viersen fallen aus

Bahnpendler von Krefeld in Richtung Viersen/Mönchengladbach müssen in den kommenden Wochen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Deutsche Bahn hat gestern mitgeteilt, dass es in Krefeld eine Großbaustelle geben wird, die bereits in einer Woche startet. Die Maßnahme kommt überraschend, Fahrgäste waren am Bahnhof im Vorfeld nicht informiert worden.

Die Bahn investiert in diese Gleiserneuerung rund vier Millionen Euro. Zwischen Viersen und Krefeld werden zwei Gleise auf einer Gesamtlänge von 8000 Metern erneuert. Gestartet wird am 12. Juli ab 0.15 Uhr, die durchgehend laufenden Arbeiten sollen dann am Montag, 18. August, um 4.40 Uhr beendet sein. Die Züge der Regional-Express-Linie RE 11 und der Regional-Bahn-Linie RB 33 halten deshalb nicht in Krefeld Hbf, Forsthaus, Anrath und Viersen. Sie werden laut Bahn durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) in beiden Richtungen zwischen Mönchengladbach und Krefeld sowie Viersen und Krefeld-Uerdingen ersetzt. Die Bahnübergänge "Darderhöfe", "Stock" und "Degensweg" werden in der Zeit von Samstag, 12. Juli, ab 0.15 Uhr durchgehend bis Montag, 18. August, um 4.40 Uhr, für den gesamten Straßenverkehr, einschließlich Fußgängern und Radfahrern gesperrt. Der Bahnübergang "Jakob-Krebs-Straße" wird von Freitag, 25. Juli, ab 20 Uhr durchgehend bis Montag, 28. Juli, um 5 Uhr, ebenfalls für den gesamten Verkehr gesperrt.

Insgesamt werden knapp 16 000 Meter Schienen, 23 000 Schwellen und 25 000 Tonnen Schotter ausgewechselt. Die Reisenden sollen durch die Online-Auskunftssysteme und besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert werden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter "http://www.bahn.de/bauarbeiten". Besitzer von Mobiltelefonen stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.

Für die Anlieger bedeuten die Arbeiten Beeinträchtigungen: Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte sei Baulärm "leider nicht zu vermeiden", so die Bahn. Sie werde den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Auch die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

(sep)