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Axel Fischbacher tritt mit "Five Birds & Strings" in der Synagoge Krefeld auf

Konzerte in Krefeld : Axel Fischbacher jazzt jetzt mit der Kammerphilharmonie

Axel Fischbacher hat ein neues Projekt: Er komponierte in der Tradition von Charlie „Bird“ Parker, aber in zeitgenössischem Gewand. Mit seinem Quintet und der Kammerphilharmonie Wuppertal tritt er in Krefeld auf.

(ped) Die Krefelder schätzen Axel Fischbacher als Top-Gitarristen, als Komponisten und vor allem als Mr. Jazzattack, jener feinen Konzertreihe, in der sich hochkarätige Musiker an einem Donnerstagabend  im Keller an der Lohstraße treffen.  Mit dem Bassisten Stefan Rademacher teilt er sich  die Gastgeberrolle. In den kommenden Wochen will er Krefeld mit ganz unterschiedlichen Saitenklängen begeistern: Der erste Auftritt ist eine traditionelle Jazzattack am 23. Januar im Jazzkeller. Neu ist sein Projekt „Five Birds & Strings“: Mit seinem Axel Fischbacher Quintet und der Kammerphilharmonie Wuppertal folgt er den Spuren von Charlie Parker.

2016 hat sich Fischbacher einen Traum erfüllt und sich intensiv einem seiner großen Vorbilder, Charlie „Bird“ Parker, gewidmet. Die CD und LP „Five Birds – Axel Fischbacher Quintet plays Charlie Parker“ mit eigenen Interpretationen bekannter Parker-Kompositionen, wird ein Erfolg. Die Geschichte geht weiter: Mit Fischbacher an der Gitarre, Denis Gäbel am Saxofon, Matthias Bergmann am Flügelhorn, Nico Brandenburg am Kontrabass und Tim Dudek an den Drums gibt das Quintett viele Konzerte und Tourneen – und begeistert. Die Idee reift weiter: eine eigene Komposition für Jazzquintett und Streichorchester – „ebenfalls im Sinne Parkers, der 1950 sein Album „Charlie Parker with Strings“ veröffentlichte“, sagt Fischbacher.

Schnell hat er Werner Dickel, den künstlerischen Leiter der Kammerphilharmonie Wuppertal, für das Projekt begeistert. „Five Birds and Strings“ hat im Februar Premiere und erscheint auf Vinyl und als CD. Am Sonntag, 9. Februar, 20 Uhr, spielen das Axel Fischbacher Quintet und die Wuppertaler Kammerphilhamonie „Five Birds & Strings“ in der Reihe Habima im Jüdischen Gemeindezentrum, Wiedstraße.

„Im Sinne Charlie Parkers – aber ohne ihn zu kopieren und deutlich in die heutige Zeit gerückt“, wollte Fischbacher ganz neue Kompositionen schreiben mit dem Anspruch, „die Qualitäten eines Jazz-Quintets und eines neunköpfigen Streichorchesters in vollem Umfang auszuschöpfen, ohne Klischees zu bedienen“. Was entstanden ist beschreibt er so: „Die Solisten der Band verschmelzen mit dem Orchestersound, arrangierte und improvisierte Melodie-Linien klingen parallel. Die Ensembles vermischen ihre Rollen“. Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro, ermäßigt 10 plus Gebühr.