Abfallentsorgung: Austausch der Gelben Tonnen steht bevor – neuer Dienstleister ab 2020

Abfallentsorgung : Austausch der Gelben Tonnen steht bevor – neuer Dienstleister ab 2020

Die Firma Schönmackers wird künftig die Plastikabfälle in der Stadt entsorgen. Bis zu zwei Wochen müssen Haushalte zwei Tonnen verwahren, ehe die alte abgeholt wird.

Für die kommenden drei Jahre wird das Kempener Entsorgungsunternehmen Schönmackers sich um die Kunststoffabfälle Krefelds kümmern. Für die Bürger bleibt weitestgehend alles beim Alten, lediglich der bevorstehende Austausch der Gelben Tonnen könnte den ein oder anderen Haushalt vor eine logistische Herausforderung stellen. Schönmackers wird ab dem 28. November beginnen, die neuen Mülltonnen an die Bürger auszuliefern, die alten Behältnisse werden vom bisherigen Dienstleister GSAK erst ab dem 16. Dezember eingesammelt, nach der letzten Abholfahrt im jeweiligen Bezirk. Das lasse sich nicht anders lösen, schließlich müssten rund 40.000 Haushalte mit neuen Tonnen versorgt werden, sagt Helmut Döpcke vom Kommunalbetrieb Krefeld (KBK), der die Entsorgung alle drei Jahre ausschreibt. Wolfgang Scheuren, Regionalleiter bei Schönmackers, versichert aber, dass gerade im Stadtzentrum, wo die Kapazitäten beschränkt sind, man die neuen Tonnen als letztes ausliefere, damit hier die Übergänge minimiert würden. Döpcke appelliert an die Krefelder, die eigene, bisherige Gelbe Tonne unbedingt bei der letzten Abholung des Jahres vor die Tür zu stellen, „ganz gleich, ob sie nur halbvoll ist“, damit die GSAK sie mitnehmen könne und man möglichst wenig nacharbeiten müsse. Die neuen Tonnen kommen in den gleichen Größen wie bisher daher: 120, 240 oder 1100 Liter, bei Bedarf kann das Volumen ab- oder hochgestuft werden. Neu ist der Adressaufkleber, der die Tonnen einem Haushalt zuordnet.

Alle Bürger, die keine Gelbe Tonne besitzen, werden mit einer Rolle Gelber Säcke versorgt, die für ein Jahr veranschlagt ist. Sie können aber auch jederzeit eine Gelbe Tonne beim KBK oder bei Schönmackers gebührenfrei beantragen. Indirekt finanziert jeder Bürger die Plastikentsorgung durch ein im Preis von Produkten mit Verpackung enthaltenes Lizenzentgelt, die Höhe ist dabei abhängig von Gewicht und Material, bewegt sich aber meist nicht einmal im Cent-Bereich.
Zusätzlich wird der KBK im Dezember eine Infobroschüre an die Haushalte richten, in der nicht nur die Abholtage- und Zeiten zu finden sind, sondern auch noch einmal darüber aufgeklärt wird, was in die jeweiligen Mülltonnen gehört und was nicht. Gerade die Gelbe Tonne werde häufig noch „missbräuchlich genutzt“, so Döpcke.

Bei Fragen, Problemen, Wünschen:
Tel.: 0800-8884373, schoenmackers.de