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Krefeld: Afrika-Ferien im Jugendzentrum "SpieDie"

Krefeld : Afrika-Ferien im Jugendzentrum "SpieDie"

Rund 300 Kinder, Jugendliche und Eltern sind auf dem Spielplatz Dießemer Straße in eine afrikanische Welt eingetaucht. Das SpieDie-Team hatte die Afrika-Ferienaktion gemeinsam mit Kindern des Spielhauses vorbereitet.

Besucher wurden mit einem freundlichen "Jambo", einer Grußform aus Kenia begrüßt. Unter der Flagge der Afrikanischen Union vorbei an Infostellwänden über die Geografie, Flora und Fauna sowie Kultur und Kunst Afrikas führte die "Safari" zur großen Rutsche auf dem Spielplatz - ein Wasserschlauch verwandelte diese in eine rasante Rutschpartie, benannt nach den Viktoria-Fällen.

In verschiedenen Ateliers und Werkstätten konnte gebastelt, gewerkelt und gemalt werden. So entstanden unzählige strohgedeckte Modellhütten und Häuser aus Pappe und Lehm, die im Gebüsch als Dschungeldorf aufgebaut wurden. Im großen Sandspielbereich, der "Sahara", wuchs an einem zuvor angelegten kleinen Teich mit einer Quelle eine Oasensiedlung mit Palmen aus Kork und Filz.

Andere der kleinen Afrikaforscher malten und druckten viele bunte Bilder auf Papier, Holzplatten und Stoff in Anlehnung an typische Muster aus den verschiedenen Regionen des Kontinents.

An der "Sansi-Bar", benannt nach der Insel im Indischen Ozean, gab es kühle Getränke, Snacks und warmes Essen. Besonders beliebt war das eiskalt servierte "Flash", eine Kreation aus Eis, Ananas oder Erdbeeren mit einem Schlag Vla. Die Sansi-Bar wurde von jungen SpieDie-Stammbesuchern organisiert und betrieben.

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Ein Basar und Trödelmarkt brachte Geld für ein Hilfsprojekt in Benin ein, und das Abschlussfest rundete die Aktion ab. Eltern brachten Salate und Gebäck mit, dann wurde zünftig gegrillt und die Rhythmikgruppe trug ihre eingeprobten Stücke mit selbst gebauten Trommeln vor. Das Publikum wurde an selbst gebauten Rasseln und Schellenstäben mit in das gemeinsame Spiel einbezogen.

Täglich konnten zwischen 60 und 120 Besucher bei der Aktion gezählt werden. Bis zu 20 Helferinnen, Betreuer und Anleiter begleiteten die Aktion. Das Projekt wurde über Mittel aus dem Kinder- und Jugendhilfeplan des LVR unterstützt. Im November ist noch eine Ausstellung im Südbahnhof geplant.

(RP)