83 Martinszüge 2017 in Krefeld - Stadt kündigt Gespräche an

Krefeld : 83 Martinszüge - Stadt kündigt Gespräche an

In diesem Jahr ziehen 83 Martinszüge - damit wurden alle beantragten Züge auch genehmigt, betonte die Stadt gestern. Auch die Regenbogenschule, die nach Querelen um den Zugweg vom Bürgerverein Lehmheide von der Teilnahme an dessen Zug ausgeschlossen worden war, wird einen Martinszug ausrichten.

Dies teilte die Stadt gestern mit. Der Antrag der Schule sei wegen der Herbstferien erst am Donnerstag, 2. November, gestellt worden. Laut Polizei stehe dem Zug nichts im Wege, teilte die Stadt mit. Geplant sei zudem, mit der Arbeitsgemeinschaft Krefelder Bürgervereine eine Nachbesprechung zwischen Polizei, Genehmigungsbehörde und Veranstaltern zu organisieren. Dort sollen Probleme und Abläufe erörtert werden. Insbesondere werde dann das Genehmigungsverfahren für 2018 terminiert. Hintergrund sind Klagen der Organisatoren von Martinszügen, die Genehmigungen der Stadt kämen oft sehr spät.

Wir erinnern zum Auftakt der Martinszüge an diesem Wochenende an den Wettbewerb, den der Krefelder Aloys Hoersch und ein Unterstützer ausgelobt haben: Kitas und Grundschulen sind eingeladen, Fotos von Laternen mit Motiven aus dem Erzählkreis der St. Martin-Legende einzureichen. Hoersch möchte an die Geschichte von St. Martin erinnern. Ausgelobt ist ein Preisgeld von 500 Euro. Einsendungen mit Fotos und Angaben zur Gruppe bitte an: redaktion.krefeld@rheinische-post.de, Stichwort St. Martin.

Bereits gestern lief der Zug vom Familienzentrum St. Elisabeth Inrath.

Heute, 4. November, sind unterwegs: St. Martinsverein Orbroich, Siedlergemeinschaft Untergath. Am Montag, 6. November, ziehen: Bürgerverein Nordbezirk, Bürgerverein Dießem, Familienzentrum Christuskirche, Bewegungskindergarten Klein & Groß, Kita Krokobär, Ev. Familienzentrum Dülkener Straße, Bürgerverein Oppum, Kita Hexenkessel, Kita Zaubersterne.

(vo)