Krefeld: 5000 Blumen für Gäste in der City

Krefeld: 5000 Blumen für Gäste in der City

Der Einzelhandel lädt für Samstag, 17. März, zum "Krefelder Frühling" in die Innenstadt ein.

Bunte Aussichten für die Krefelder City: Ab nächster Woche putzt sich die Innenstadt für ihre Gäste richtig heraus. Ab Donnerstag ist auf den Straßen und Plätzen großes Reinemachen angesagt, für Samstag, 17. März, lädt der Einzelhandel zum "Krefelder Frühling" ein. "Natürlich wird es auch wieder Blumen für die Besucher geben", verspricht Christoph Borgmann, Leiter der Werbegemeinschaft.

Während es in den vergangenen Jahren stets "Tulpen für die Dame" gegeben hat, soll es diesmal etwas Beständigeres sein. "Die Tulpen lassen doch schnell die Köpfe hängen. Wir haben gedacht, dass es in diesem Jahr ein Töpfchen mit einer Hyazinthe gibt", sagt Borgmann. Unterstützt wird die Aktion durch die Wohnstätte Krefeld, die die Finanzierung der 5000 Blumen übernommen hat. Sie werden ab 10 Uhr auf der Königstraße, dem Platz mit dem Schwanenbrunnen und dem Neumarkt von Hostessen verteilt.

Blühendes wird es aber auch bei Gabi Leigraf geben. Die Künstlerin malt bei Sinn-Leffers Aquarelle, die vor Ort erworben werden können. "Der Erlös wird an eine soziale Einrichtung weitergeleitet", verspricht die Krefelderin. Blumig soll es auch im Schwanenmarkt zugehen. "Unsere Geschäfte wollen sich entsprechend schmücken und zum Verweilen einladen", so Marketingchefin Kathrin Winter. Und weil alles strahlen soll, will sich auch die Stadt nicht lumpen lassen. "Stadtwerbechef Uli Cloos hat uns versprochen, dass Donnerstag und Freitag eine Generalreinigung in der Innenstadt durchgeführt wird", versichert Borgmann. Der Winter soll rausgekehrt werden und der Frühling in die City einziehen."

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Zu einem verkaufsoffenen Sonntag am 18. März haben sich die Einzelhändler in diesem Jahr nicht durchringen können. "Verkaufsoffene Sonntag sind gute Gelegenheiten für eine Stadt, entspannte Atmosphäre für einen Erlebniseinkauf zu schaffen", erklärt Borgmann. "Ich gehöre aber nicht zu denen, die eine Ausweitung fordern; der offene Sonntag muss eine Ausnahme bleiben, und im Prinzip können wir mit vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Standort auch gut leben. Allerdings ist das Gesetz, das wir in NRW haben, untauglich für die Praxis."

Hier will die schwarz-gelbe Landesregierung nachjustieren. Gewerkschaften und Kirchen hatten in der Vergangenheit bereits erfolgreich gegen die Sonntagsöffnung geklagt. CDU und FDP wollen nun mit der Änderung des Ladenöffnungsgesetzes mehr Rechtssicherheit schaffen. So sollen konkrete Anlässe für einen verkaufsoffenen Sonntag wie ein großes Fest oder eine Messe nicht mehr nötig sein. Allein die Belebung der Innenstädte reicht dann als Begründung aus.

(RP)