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10-m2-Regel gilt nicht für Schulen

Schulbetrieb in Coronazeiten : 10-m2-Regel gilt nicht für Schulen

Im Handel gilt: Pro Kunde müssen zehn Quadratmeter Ladenfläche veranschlagt sein. In der Schule gilt nur die 1,50-Meter-Abstandsregel.

Die Regel, dass während der Corona-Pandemie pro Schüler zehn Quadratmeter Raum veranschlagt werden müssen, gilt nicht, wie irrtümlich gemeldet, für Schulen, sondern nur für nicht-schulische Bildungsangebote. Für Schulen gibt es keine Quadratmeter-Zahl, sondern nur die allgemeine Abstandsregel von 1,50 Meter von Person zu Person. Zum Thema Raum heißt es, es seien „die besonderen Anforderungen an den Infektionsschutz zu beachten. Hierbei sollen insbesondere Regelungen zu verkürzten Reinigungsintervallen in Sanitärräumen und Desinfektionsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Sicherung eines Mindestabstands von 1,5 Meter durch verkleinerte Lerngruppen oder größere Unterrichtsräume umgesetzt werden.“ Hintergrund: In der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ ist allgemein von Bildungsangeboten die Rede; dort ist die Zehn-Quadratmeter-Regel benannt; in der „ Verordnung zum Schutz  vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 2  im Bereich der Betreuungsinfrastruktur“ sind speziell schulische Belange geregelt; dort ist die 1,5-Meter-Abstandsregelung benannt. Beide Verordnungen hatte die Stadt am Wochenende überarbeitet.

Zum Stichwort Sonntagsöffnung gilt es zu ergänzen: Weiterhin haben eine Reihe von Geschäften die Möglichkeit sonntags zu öffnen. Im Einzelnen sind Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels genannt; sie dürfen an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen; auch Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen. Von der Regelung machen allerdings nur wenige Geschäfte Gebrauch.

(vo)