Mai-Kundgebung 2023 in Krefeld DGB will diesmal auch für Arbeitgeber kämpfen

Krefeld · Die Gewerkschaften sind in tiefer Sorge wegen der Energiepreise – auch mit Blick auf Industrie und Betriebe in Krefeld. Krefelds DGB-Chef Philip Einfalt kritisiert über seine Forderungen scharf die Energiepolitik der Regierung.

 Der Krefelder DGB-Vorsitzende Philipp Einfalt bei seinem Grußwort zum 1. Mai im Stadtgarten im Jahr  2022. Die Maikundgebungen finden seit vielen Jahren im Stadtgarten statt.

Der Krefelder DGB-Vorsitzende Philipp Einfalt bei seinem Grußwort zum 1. Mai im Stadtgarten im Jahr  2022. Die Maikundgebungen finden seit vielen Jahren im Stadtgarten statt.

Foto: Mark Mocnik

Der DGB Krefeld wird mit seinen acht Einzelgewerkschaften in diesem Jahr bei der traditionellen Kundgebung zum 1. Mai nicht nur für die Rechte der Arbeitnehmer auf die Straße gehen, sondern auch für die Belange der Krefelder Arbeitgeber – vom Industrieunternehmen bis zum Handwerksbetrieb. „Einer  unserer Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Energiepreise“, erklärt Krefelds DGB-Chef Philipp Einfalt auf Anfrage, „wir fordern eine vernünftig Energie- und Strompreispolitik. Wir nehmen die Belastung für die Arbeitnehmer wahr, und wir nehmen aus den Betrieben die Probleme wahr, die die Krefelder Industrielandschaft und die kleinen und mittelständischen Unternehmen haben. Vom Bäcker über den Metzger bis zum Friseur: Die Energiepreise werden zum existenziellen Problem.“