Unges Pengste: Gestohlener Degen von der Polizei sichergestellt

Unges Pengste in Korschenbroich: Gestohlener Degen von der Polizei sichergestellt

Ein Schütze hat in Korschenbroich seinen Degen verloren. Dieser wurde in der Nacht zu Montag bei zwei betrunkenen Zivilisten gefunden.

Da hatte Sebastianer-Präsident Peter Schlösser beim Familien-Frühstück den Schützen noch die Leviten gelesen. Denn einem Offizier war der Degen abhanden gekommen und das sei, wie Schlösser sagte, „ein Verstoß gegen das Waffengesetz.“ Schlösser ließ offen, ob der Degen inzwischen wieder da war, offenbar aus dramaturgischen Gründen. Tatsächlich aber war der Degen längst wieder bei seinem Besitzer angekommen.

Wie die Polizei am Dienstag mitgeteilt hat, waren zwei Schützen in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Heimweg. Auf der Straße „An der Synagoge“ torkelten ihnen zwei Männer entgegen, sehr betrunken, sie trugen Zivilkleidung. Auffällig war, dass sie einen Schützenhut und einen frei stehenden Degen dabei hatten. Die beiden Schützen informierten die Polizei und hielten die Männer fest. Die Polizei besuchte den Offizier, dem der Degen abhanden gekommen war, und dieser erkannte ihn als seinen Besitz wieder. So konnte ihm der Degen ausgehändigt werden und bei der letzten Parade des Festes war der Schütze wieder komplett. Gegen die beiden Männer ermittelt die Polizei.

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Dies gilt auch für einen jungen Mann, den die Polizei als „sehr betrunken“ bezeichnete. Als die Beamten ihn in der Sonntagnacht überprüften, leistete er heftig Widerstand. Später fand die Polizei in seiner Wohnung noch ein Butterfly-Messer.

(FR)
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