Unges Pengste 2018 in Korschenbroich: Königsparade und Großer Zapfenstreich

„Unges Pengste“ in Korschenbroich: Regimenter nehmen ihren Dienst auf

Unges Pengste 2018: Zapfenstreich bei herrlichem Wetter

Mit Fassanstich, Musik und Tanz hatte Unges Pengste am Samstag begonnen. Am Sonntag nahmen die beiden Regimenter ihren Dienst auf: Vorbeimarsch an den beiden Königen, Parade und der Große Zapfenstreich.

Eine halbe Stunde vorher hatte es nach Regen ausgesehen. „Et sind nur e paar Droppe“, meinte ein Zuschauer, aber dann donnerte es einmal und die Tropfen entwickelten sich zu Regenschauern. Kurz nach 17 Uhr war die Straße aber wieder trocken. Das Geschehen konzentrierte sich nun zwischen dem Hannenplatz und St. Andreas, als nach zwei Vorreitern das Tambourkorps Willich den Junggesellen-König Hans Kießhauer musikalisch auf die Tribüne begleitete.

Er ließ die St. Katharina-Jungschützen an sich vorbeiziehen, bis auch Sebastianer-König Christian Koenen neben ihm und seinen Ministern Aufstellung genommen hatte. Beide verfolgten nun den Vorbeimarsch der Sebastianer. Schließlich war alles für die Parade eingerichtet.

Oh ja, die Korschenbroicher können marschieren, sogar im Stechschritt, was dem einen mehr und dem anderen weniger gelang. Zuvor hatten sich die Reiter neben die Königstribüne gestellt, auf sechs Pferden: zwei Braune, zwei Rappen und zwei Schimmel. Die sechs Tambourkorps wechselten sich ab, um den Regimentern abschnittsweise die rechte Marschmusik zu garantieren.

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Die erste Parade des Festes war eine gelungene Sache der beiden Regimenter, vor einem festlich gestimmten Publikum, das die Leistungen der vorbei marschierenden Schützen immer wieder mit Beifall quittierte. Nach 25 Minuten hatten die Schützen der Sebastianer und von St. Katharina ihren ersten großen Dienst geschafft. Danach gehörte die Straße den Musikern.

Sie intonierten stilecht den Großen Zapfenstreich mit dem Anmarsch von „Preußens Gloria“ über „Betet an die Macht der Liebe“ bis zur vom Publikum aus voller Kehle mitgesungenen Nationalhymne. Als sie den Zapfenstreich beendeten, stimmten auch die Glocken von St. Andreas in den Beifall des Publikums ein.