Unges Pengste 2017: So schön war das Feuerwerk

Unges Pengste: Feuerwerker lassen über Korschenbroich Gold regnen

Aus knapp 70 Batterien zündeten die Pyrotechniker das große Feuerwerk zu Unges Pengste am Samstagabend. Viele Zuschauer trotzten dem Regen und genossen das Spektakel am Himmel.

Das Feuerwerk am ersten Festabend ist für viele Schützen und auch für Anwohner ein Höhepunkt des Wochenendes: Auch diesmal konnten die Pyrotechniker überzeugen: Sie zündeten pünktlich um 22.45 Uhr knapp 70 Batterien mit Feuerwerkskörpern, die von drei Positionen aus bis zu 50 Meter hoch in den Himmel über Korschenbroich schossen und diesen für jeweils einige Sekunden in bunte Farben tauchten. Hunderte Male zischte es aus den Batterien gen Himmel. Die Besucher zeigten sich begeistert, ihre Erwartungen wurden wohl wieder erfüllt. Viele trotzten dem Regen und verfolgten das Spektakel am Himmel.

Schon gut 15 Minuten vor dem Feuerwerk war es am späten Samstagabend an den Absperrungen "kuschelig" geworden: Zahlreiche Besucher hatten sich an dem Parkplatz zwischen Kirmes und Rettungswache an der Sandkuhle versammelt, um sich einen guten Blick aufs Feuerwerk zu sichern.

Die Knaller zogen dann die volle Aufmerksamkeit auf sich: Nur wenige Sekunden nach der Zündung richtete sich der Blick fast aller Festbesucher auf das Farbenspektakel am Himmel; auch die Coverband Booster im Festzelt unterbrach für das Feuerwerk ihre Show. "Ohooo", "wow", hieß es dann bei denen, die in den Himmel schauten. Das Team um Pyrotechniker Sascha Vossen hatte auch einiges zu bieten. "Wir sind jedes Jahr um Abwechslung bemüht, auch wenn sich die meisten wohl nicht mehr an das Feuerwerk aus dem jeweils vergangenen Jahr erinnern können.

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Wir haben diesmal Palmeffekte mit dabei, die in violett, grün und weiß vom Himmel flimmern. Außerdem variieren wir bei den Marken der Feuerwerkshersteller", sagte Vossen kurz vor der Zündung des Feuerwerks, dass sich die Schützen in Korschenbroich jedes Jahr viel Geld kosten lassen. Doch bei den Besuchern kommt das Farbenspiel gut an, schließlich können die üblichen Silvesterraketen bei dem, was Vossen und Co. da zündeten, wirklich nicht mithalten.

Das Unges-Pengste-Feuerwerk wird von den Spezialisten des "Pyroteams Düsseldorf" aber auch mit viel Aufwand vorbereitet, wenn es für die Männer auch ein eher durchschnittlich großes Feuerwerk ist. "Wir müssen im Vorfeld alles richtig verkabeln, so dass beim Feuerwerk alles glatt läuft", erzählte Sascha Vossen. Erst kurz vor dem Start hatte er die Kisten mit den Feuerwerkskörpern an die Zündpositionen gebracht.

Das ganze Feuerwerk dauerte genau zehn Minuten, zum Finale gab es noch einen Goldregen. Der war schon in den vergangenen Jahren beim Publikum sehr gut angekommen, weil die Funken langsam vom Himmel nach unten rieseln — ein Moment, der auch jetzt wieder viele zum Staunen brachte.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Feuerwerk bei Unges Pengste 2017: Ein Goldregen über Korschenbroich