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Unges Pengste: Traditioneller Fassanstich

Unges Pengste : Traditioneller Fassanstich

Korschenbroich (-wi) Traditionen werden in der Stadt Korschenbroich hoch gehalten: Und so gehört der offizielle Fassanstich zu "Unges Pengste" fest zum Programmablauf. Generell übernimmt der regierende Bürgermeister der Stadt den Einsatz.

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p class="text"> Und so war es erneut Bürgermeister Heinz Josef Dick, der bereits seit 1999 zum Festauftakt nach dem Maien-Setzen kräftig den Hammer schwingt, um das erste Kirmes-Fass anzuschlagen.

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p class="text">Damit des Bürgermeisters dunkler Anzug bei dieser Aktion keinen Schaden nimmt, bekam Heinz Josef Dick auch in diesem Jahr wieder eine lange lederne Schürze von Hannen-Marketingleiterin Frauke Bruckes umgehängt. "Der Bürgermeister hat zwar reichlich Übung im Fassanstich, aber sicher ist sicher", scherzte Bezirksbundesmeister Horst Thoren. Als Dick, assistiert von Bier-Experten von Hannen-Carlsberg, das Fässchen mit drei gezielten Schlägen zum Sprudeln brachte, stimmten Schützen und Gäste lauthals an: "Vom hohen Turm es beiert, ,Unges Pengste' wird gefeiert." Und auch Bürgermeister Dick wusste, was die Versammelten hören wollten, und so rief er in die gut gelaunte Menge: "Unges Pengste ist eröffnet." Als Dick dann mit Geschick und Schnelligkeit die erste Gläser-Palette füllte, stellte Thoren fest: "Der Bürgermeister hat den Beruf verfehlt. Er hätte auch Zappes werden können."

Junggesellen-König "Kaiser" Andreas Albani schmückte sein weißes Hemd - mit den auffälligen Rückensymbolen von Lunchkücksches (Teichhuhn), Panther und "Palmäesel" - mit dem neuen Königssilber, während Bert Verheyden mit Händeschütteln beschäftigt war. Der Minister von Sebastianer-König Gottfried Weeger hatte gleich mehrere Gründe zum Feiern: Er wurde am Samstag nicht nur 50 Jahre alt, ihm war es auch geglückt, "Hoff Marie" bis Pfingsten wieder flott zu machen. Die Traditionsgaststätte "Zum Anker" an der Sebastianusstraße, in deren Obergeschoss es vor einigen Wochen noch gebrannt hatte (die NGZ berichtete), konnte als beliebte Kirmes-Kneipe rechtzeitig zum Heimatfest wieder öffnen.