Unges Pengste in Korschenbroich: Schützen und Bürger feiern an fünf Tagen eine 500-jährige Tradition

Unges Pengste in Korschenbroich: Schützen und Bürger feiern an fünf Tagen eine 500-jährige Tradition

"Unges Pengste" in Korschenbroich zählt zu den größten und schönsten Schützen- festen am linken Niederrhein. Unges heißt unser, und das sagt schon etwas von dem aus, was die Menschen immer wieder bewegt, beim Fest an den Pfingsttagen mitzumachen.

"Unges Pengste" in Korschenbroich zählt zu den größten und schönsten Schützen-
festen am linken Niederrhein. Unges heißt unser, und das sagt schon etwas von dem aus, was die Menschen immer wieder bewegt, beim Fest an den Pfingsttagen mitzumachen.

Foto: Bruderschaft

Dieses Fest, das von der gesamten Gemeinde getragen und von einigen tausend Besuchern aus dem Umland mitgefeiert wird, gestalten die Sankt- Sebastianus-Bruderschaft Korschenbroich und die Sankt-Katharina-Junggesellen- Bruderschaft.

Foto: Bruderschaft

Zwei alte Schützengemeinschaften, die mit "Unges Pengste" eine 500 Jahre alte Korschenbroicher Bruderschafts-Tradition hochhalten: An fünf Tagen (vom 3. bis 7. Juni 2017) wird das Stadtbild von 1000 Schützen, mehr als 300 Musikern, von Pferden, Blumenhornträgern und hübschen Mädchen geprägt. Paraden, Umzüge, Schützenball und Tanz stehen auf dem Festprogramm. Festzelt und Kirmesmarkt sind auf dem Matthias-Hoeren-Platz.

Die beiden Schützen-Majestäten sind Axel Manns (Sankt Sebastianus) und Patrick Steffens (Sankt Katharina), zu deren Ehren die Regimenter an drei Tagen (Pfingstsonntag 17.00 Uhr, Pfingstmontag 12.30 Uhr und Pfingstdienstag 18.30 Uhr) preußisch-stramm marschieren. Die Bruderschaften sind guter Dinge, dass auch das Wetter mitspielen wird. Nicht umsonst heißt es: "Die Korschenbroicher machen ihr Pfingstwetter selbst."

(RP)