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Korschenbroich: Schützen sorgen sich um Unges Pengste

Fest des Jahres : Schützen sorgen sich um Unges Pengste

Einige Wochen vor Pfingsten treffen sich traditionell die Korschenbroicher Schützen mit ihrem Königshaus, um die Papierrosen zum Ausschmücken der Residenz zu fertigen und in Vorfreude auf Unges Pengste zu feiern. Diesmal gab es nur ein Thema: Wird angesichts der Corona-Epidemie das große Schützenfest Ende Mai stattfinden können?

Die Sorge vor Corona bestimmte die vorerst letzte Zusammenkunft der Korschenbroicher Schützen, die sich im deutlich kleineren Kreis mit ihrem Königshaus trafen: Händewaschen am Eingang, Desinfektionsmittel an der Getränkeausgabe, Gästeliste mit den Namen aller Teilnehmer. Gastgeber Andreas Wegner, Schützenkönig für Unges Pengste 2020, hatte mit seinen Ministern Heribert Herten und Markus Kossin zum „Röschendrehen“ eingeladen. Es sollten wenige Wochen vor Pfingsten die Papierrosen zum Ausschmücken der Residenz gefertigt und dabei auch in Vorfreude auf Unges Pengste gefeiert werden. Der Abend  hatte nur ein beherrschendes Thema: Wie geht es weiter mit der Corona-Epidemie? Noch hoffen König Andreas Wegner und seine Königin Britta Holzenleuchter, dass sich die Epidemie eindämmen lässt und bis Pfingsten größere Veranstaltungen wieder ohne Ansteckungsgefahr stattfinden können. Die Entscheidung, ob Unges Pengste  gefeiert werden kann, wird vier Wochen vorher in Abstimmung zwischen Bruderschaften und Stadt getroffen. Den Schützen ist klar, dass der Schutz der Bevölkerung Vorrang hat.