Unges Pengste : Gemeinschaft erleben

Die Präsidenten Peter Schlösser und Andreas van de Kraan laden zum Mitfeiern von Unges Pengste in die "Fest- und Flaniermeile" im Ortskern ein.

Gemeinsam mit den Königen Bodo von Tongeln und Bernd Scheufeld laden auch die beiden Präsidenten Peter Schlösser (St.-Sebastianus-Bruderschaft) und Andreas van de Kraan (St.-Katharina-Junggesellen) zum Mitfeiern ein: "Wir tun das, weil es uns Freude macht, gute Gastgeber zu sein", heißt es in dem gemeinsamen Grußwort beider Präsidenten zu Unges Pengste.

Sie zeigen sich sicher, "dass wir viele neue Freunde gewinnen werden. Mit Blick auf das von den Schützen gern gesungene Lied "Jetzt kommen die herrlichen Tage..." wünschen sich die beiden, dass sich auch der weitere Liedtext verwirklichen möge: "Nur singend und lachend dabei sein, voll Frohsinn und Heiterkeit. Seid bereit, sei bereit — denn Unges Pengste ist nicht mehr weit."

Mehr als 1000 Schützen freuten sich darauf, während "Zehntausende Gäste zu Pfingsten in unserer kleinen Stadt bruderschaftliche Gastfreundschaft und stimmungsvollen Miteinander erleben." Der historische Ortskern mit dem mehr als 500 Jahre alten Turm der Pfarrkirche St. Andreas stehe "für Korschenbroicher Tradition und Selbstverständnis", so Peter Schlösser und Andreas van den Kraan.

"Und im Schatten des Kirchturms wird gefeiert — auf den Straßen und Plätzen, im Festzelt und in den kleinen Gastwirtschaften. Ganz Korschenbroich ist für fünf Tage Fest- und Flaniermeile", beschreiben die Präsidenten den nicht nur von den Schützen, sondern auch von ihren vielen Gästen heiß ersehnten "Ausnahmezustand" in der Stadt. Gastgeber seien in erster Linie die Könige der beiden Bruderschaften, "die zwar nicht im Festzelt wohnen, dort aber häufig anzutreffen sind", ist im Grußwort der Präsidenten zu lesen.

Seien sie einmal nicht da, stünden die Könige bei der Parade bereit: "Denn Schützentradition heißt in Korschenbroich auch, preußisch-stramm zu marschieren und im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zu zeigen — für Glaube, Sitte und Heimat", betonen die beiden Präsidenten. Dies geschehe alles "in guter Ordnung und mit der Überzeugung, dass das gemeinsame Aufziehen der Schützen ein gutes Zeichen ist: Wir Schützen feiern damit gelebte Gemeinschaft von Jung und Alt und zeigen Verbundenheit, die über die Festtage hinaus hält und sinnstiftend ist", schreiben Peter Schlösser und Andreas van de Kraan.

(dhk)