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Korschenbroich: TVK muss Lizenzantrag überarbeiten

Korschenbroich : TVK muss Lizenzantrag überarbeiten

Der Handball-Zweitligist TV Korschenbroich muss derzeit seinen Lizenzantrag bei der Handball Bundesliga (HBL) nachbessern. Das bestätigte Klaus Hintzen, Geschäftsführer der TVK Handball GmbH und Co KG, gestern.

"In der kommenden Woche werden die letzten Informationen fließen", erklärte Hintzen. "Dann sind wir guten Mutes, dass wir im Mai die Lizenz für die nächste Saison in der Zweiten Bundesliga erhalten werden."

Welche Informationen die unabhängige Lizenzierungskommission, die für die HBL die Anträge prüft, nachgefordert hat, darüber gab Hintzen keine Auskunft. Dabei dürfte es sich wohl um Unterlagen zur Liquiditätssicherung in der kommenden Spielzeit handeln. Um nichts anderes geht es bei der Lizenz.

Nachzureichende Unterlagen — das bedeutet nicht automatisch, dass damit auch die Lizenz in Gefahr ist. Dabei kann es um Nachbesserungsbedarf bei den Unterlagen an sich gehen. Oder aber am Zahlenwerk. "Es gibt eine Reihe von Vereinen, bei denen Unterlagen nachgefordert wurden", erklärte Oliver Lücke, Sprecher der Handball Bundesliga gestern auf Nachfrage. Um wie viele Clubs es sich handelt, darüber gab Lücke keine Auskunft. Er verwies auf den 20. Mai. An diesem Tag will die HBL öffentlich machen, wer unter welchen Bedingungen die Lizenz erhält. Und wer nicht.

Zuletzt war die Handball Bundesliga arg in die Kritik geraten, weil es reihenweise Insolvenzen und Rückzüge gehagelt hatte. Jüngstes Beispiel ist der DHC Dormagen, der sich nach Insolvenzantrag noch durch die Instanzen kämpft, um in der Zweiten Bundesliga starten zu dürfen. Die HBL hat nach Lückes Auskunft bei den Vereinen nachgebessert. "Die Qualität der Lizenzierungsunterlagen ist durch verschiedene Termine, die wir den Vereinen angeboten haben, besser geworden", sagte Lücke. "Das gilt auch für den TV Korschenbroich."

(RP)