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Glehn: Top Sieben: Das Saison-Ziel des SV Glehn

Glehn : Top Sieben: Das Saison-Ziel des SV Glehn

Als Ziel hatte der SV Glehn in der abgelaufenen Spielzeit der Fußball-Kreisliga B einen Platz unter den Top Fünf angegeben. Dieses Ziel mit Platz elf knapp verfehlt zu haben, lässt Trainer Ralf Hellingrath als Formulierung nicht gelten.

"Nein, da waren wir schon sehr weit weg. Ich habe das bisher nicht als Entschuldigung angeführt, aber wir haben wirklich sehr viele Langzeit-Verletzte gehabt", sagt der Trainer, der aus seinem 17 Mann starken Kader der Ersten Mannschaft schon kurz nach dem Saisonstart sechs Dauerausfälle verkraften musste, die im Laufe der Saison auch nicht mehr ins Team zurückkehrten. "Ich muss mich deshalb beim Vorstand und bei Reserve-Trainer Hans-Willy Ingenfeld bedanken"

Diese Umstände waren auch dem Vorstand und dem neuen Obmann Sebastian Kools klar, denn bei normalem Personalangebot hätte man sich nach diesem Ergebnis vielleicht für einen Neuanfang entschieden. Doch es gab gute Argumente dagegen. "Als wir an den ersten fünf Spieltagen noch alle Mann an Bord hatten, waren wir Spitzenreiter", führt Hellingrath an.

Spieler wie Patrick Schulz, Christoph Janßen, Marvin Demasi oder Alexander Kools tasten sich in der Vorbereitung langsam wieder an die Mannschaft heran, bei Timo Schmitz und Andi Lupp ist noch immer kein Denken an Training. "Wenn wir alle Spieler zur Verfügung gehabt hätten, wäre das Ziel nicht unrealistisch gewesen", glaubt Hellingrath.

Demnach kann die Vorgabe für die neue Saison, wenn der Kader vom Pech verschont bleibt, nicht weit von der vergangenen Spielzeit abweichen. "Ein einstelliger Platz ist auf jeden Fall die Vorgabe, eigentlich soll es einer der ersten sieben Plätze sein", sagt der Coach, fügt aber an, dass er sich gerne nach der Hinrunde neue Ziele setzen wolle, falls es besser laufen sollte. "Aber zu den Favoriten in der Liga zählen wir sicher nicht."

Personell hat sich wenig verändert. Abgänge gibt es keine, drei neue Akteure stoßen hinzu. Thomas Kallen mischt nach einer Pause wieder mit, Christian Herfurtner kommt aus der eigenen A-Jugend. Zudem verstärkt Roland Duras aus Reuschenberg das Team. Die ersten Testspiele ließen keine eindeutige Tendenz erahnen.

Die Zweitvertretung der DJK Hoisten wurde 4:0 besiegt, eine Woche später unterlag Glehn dem letztjährigen B-Liga-Meister Gustorf 1:6. "Das hatte aber auch damit zu tun, dass ich nach der Pause achtmal gewechselt habe. Da stand es noch 1:1", sagt Hellingrath. Zum Saisonauftakt kommt am 21. August die Reserve des VfL Jüchen/Garzweiler an die Johannes-Büchner-Straße.

(RP)