Korschenbroich: Der Ausbau der Kreuzung soll weniger Lärm bringen

Der Ausbau der Kreuzung L31/L381 wurde notwendig, weil es viele Rückstaus auf der Landesstraße 381 zwischen Mönchengladbach und Korschenbroich gab und die Kreuzung dadurch überlastet war. Daher wurde das Thema nun im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege beraten.

Die Landstraße 381, die derzeit zweispurig ist, soll vierspurig ausgebaut werden. Es gebe keine Alternative, ein Ausbau in Richtung Süden würde zu einer Beeinträchtigung landwirtschaftlicher Nutzungen führen.

In den Stellungnahmen regte der Landesbetrieb Wald und Holz NRW eine Aufforstung an, während der Landesbetrieb Straßen NRW eine mögliche Planung von Fußgänger- und Radfahrerunterführung in Aussicht stellte. Von Bürgern wurde eingewandt, dass der Bebauungsplan eine Änderung des Lärmschutzwalls vorsehe. Auch die Tunnellösung unter der Fahrbahn wurde von Bürgern abgelehnt, da Bauschäden durch Erschütterungen im Erdreich zu erwarten seien. In der Begründung zum Bebauungsplan wird festgestellt, dass sich durch den Bebauungsplan keine Verschlechterung der Lärmsituation ergebe. Eine schalltechnische Untersuchung habe ermittelt, dass es „keine Ansprüche der Anwohner auf Lärmschutzmaßnahmen“ gebe.

Der Umweltbericht verweist darauf, dass der geplante Ausbau nicht nur die Verkehrsqualität verbessere, sondern dass durch die Geschwindigkeitsbegrenzung in Teilabschnitten und dem Einbau eines lärmmindernden Fahrbahnbelages eine Abnahme des Lärmpegels zu erwarten sei. Allerdings wird in der Stellungnahme auch eingeräumt, dass in der Nacht eine höhere Lärmbelästigung an einigen bestimmten Stellen nicht auszuschließen sei. Der Satzungsbeschluss zum Ausbau der Kreuzung L31/L381 wurde mit Mehrheit angenommen.