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Kleinenbroich: SPD-Ortsverein stellt Pläne für Spielplatz "Rhedung" vor

Kleinenbroich : SPD-Ortsverein stellt Pläne für Spielplatz "Rhedung" vor

Noch sieht der große Spielplatz an der Ecke Rhedung/Martinshütte in Kleinenbroich alles andere als einladend aus. Kaum ein Kind spielt auf dem heruntergekommenen Areal. Doch das soll sich bald ändern: Die Stadt Korschenbroich plant die Neugestaltung des Spielplatzes, für den der SPD-Ortsverein Kleinenbroich im Frühjahr 2014 Anregungen von Anwohnern gesammelt hatte. "Viele dieser Anregungen wurden in den Plänen berücksichtigt", sagt Ortsvereins-Vize Alisa Peternell. Sie informierte Bürger jetzt im Vereinsheim des DJK über den Fortschritt des Projekts, für das 100 000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant sind.

Was viele freuen dürfte: Die Parkbänke werden durch neue ersetzt. Und auch einige neue Spielgeräte sollen aufgestellt werden. "Zum Beispiel ein Mobilus, eine Wippe und eine Nestschaukel", zählt Alisa Peternell auf. Auch der sechs Meter hohe Ballfang rund um den Fußballplatz soll so erneuert werden, dass das Auftreffen der Bälle keine lauten Schepper-Geräusche mehr verursacht. Die Planungen für die Neugestaltung des Spielplatzes waren schon vor rund zwei Jahren aufgenommen worden. Jetzt wurden sie durch den Bauausschuss geboxt, so dass die Ausschreibungen für neue Spielgeräte und die Bauarbeiten beginnen können. "Im Frühjahr 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein", erzählte Alisa Peternell, die zugleich auch die Barrierefreiheit der Spielplatz-Zugänge betonte. "Der Zugang an der Martinshütte wird so gebaut, dass Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer mit Leichtigkeit auf den Platz kommen können."

Die Pläne kamen bei den Bürgern gut an. "Endlich wird aus einem Schandfleck ein schöner Platz", sagt René Röder, der mit seiner Tochter Theresa (6) seit einiger Zeit auf umliegende Spielplätze ausweicht. Was ihn besonders stört: "Die Hundehaufen." SPD-Bürgermeisterkandidat Albert Richter appellierte an die Bürger, Hundehalter darauf aufmerksam zu machen, dass die Vierbeiner gar nicht auf dem Spielplatz ausgeführt werden dürfen. Die SPD will jetzt zusätzlich um Paten werben, die Schäden auf dem neuen Platz melden.

(cka)