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Musikalisch Solidarität mit Helfern zeigen

In Corona-Zeiten : Musikalisch Solidarität mit Helfern zeigen

Menschen, die sich jetzt an die Auflagen halten, um die Ansteckung mit dem Coronavirus für sich und andere zu vermeiden, können diese Zeit der Entschleunigung auch kreativ nutzen. Jetzt ist viel Zeit um mehr zu lesen, zu malen oder zu musizieren, aber eben auch für Aktionen der Solidarität.

Die RP greift deshalb jetzt eine schöne Idee aus Köln auf und ruft zum Dank an alle medizinischen Helfer sowie zur Aufmunterung und Ermutigung aller Bürger, die jetzt brav zu Hause bleiben, zum Musizieren und Singen auf.

Per Facebook bereits verbreitet und verabredet, sollen am Sonntag, ab 18 Uhr, möglichst viele Menschen am geöffneten Fenster oder auf dem Balkon singen oder ein Instrument spielen. Natürlich können auch „Nichtmusiker“ mitmachen und nach draußen lauschen, ob aus ihrer Nachbarschaft Gesang oder Musizieren zu hören sein wird. Dabei spielt es keine Rolle, wie gut oder schlecht jemand singt oder musiziert. Wichtig sind der gemeinsame Dank an alle medizinischen Kräfte und ein möglichst weithin hörbares Zeichen der Solidarität.

Übrigens gibt es schon bekannte Bürger, die ihr Mitmachen angekündigt haben. Dazu gehört der Grevenbroicher Pfarrer Patrice Koffi, der am Sonntagabend am geöffneten Fenster singen möchte. Er ist für sein großes Gesangstalent bekannt. Von ihrem Balkon aus wird die Jüchener CDU-Frau Sandra Lohr Gitarre spielen. Und auch der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Jochen Klenner wird zu seiner Gitarre greifen.

Mitmachen und Zeichen setzen: Sonntag, ab 18 Uhr, daheim vor dem offenen Fenster oder auf dem Balkon.