Korschenbroich: Was 2020 in der Stadt alles teurer wird

Neue Gebührenordnung : Was 2020 alles in Korschenbroich teurer wird

Die Grundsteuer-Erhöhung blieb aus und somit auch die große Kostensteigerung für die Einwohner. So manches wird dennoch teurer. Für Hundebesitzer und Schilder-Mieter.

Neues Jahr, neue Gebühren. Der Jahreswechsel ist traditionell ein Zeitpunkt, an dem so mancher Kostenpunkt erhöht wird. Die Stadt Korschenbroich ist da keine Ausnahme. Wenn auch für 2020 nur an Details geschraubt wurde. Die große Veränderung, eine Erhöhung der Grundsteuer, wurde bei der Haushaltseinbringung noch gerade so abgewendet.

Verwaltungsgebühren Die kleineren Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden im neuen Jahr ein wenig teurer. Din A4-Kopien kosten jetzt beispielsweise 70 statt 60 Cent, Beglaubigungen von Unterschriften 2,50 statt 2 Euro, Zweitausfertigungen von Bescheinigungen 3 statt 2,50 Euro. Insgesamt wurde der Gebührentarif für 21 Leistungen angehoben, in der Regel nur um wenige Cent oder Euro. Vergleichsweise stark war die Erhöhung der Gebühr für den Ersatz von verlorenen oder unbrauchbar gewordenen Hundesteuermarken. Hier müssen Tierbesitzer künftig statt 3,50 immerhin 5 Euro bezahlen.

Ausleihe von Verkehrszeichen Deutlich teurer hingegen wird es in Zukunft, ein Verkehrszeichen auszuleihen. Hier beschloss der Stadtrat teils enorme Erhöhungen. Wer ein Verkehrszeichen mit Pfosten und Standfuß auslieh, zahlte bis zum 31.Dezember 10 Euro für die erste Woche und 1 Euro für jeden weiteren Tag. Jetzt kostet bei einer gleichbleibenden maximalen Ausleihdauer von vier Wochen jede Woche 20 Euro. Auch für einen Großteil weiterer Verleihobjekte wie Leitbaken, Absperrschranken und Warnleuchten fallen gestiegene Kosten an. Viel höher ist jetzt auch die Pauschale für die Anlieferung und Abholung durch das Amt 67. Kostete dieser Service vorher pro zehn Verkehrszeichen 50 Euro, sind es jetzt bei bis zu drei Zeichen 90, bei bis zu zehn Zeichen sogar 240 Euro.

(mlat)