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Korschenbroich: Vorschau auf die Internationale Orgelwoche

Internationale Orgelwoche : Jazz auf der Kirchenorgel

Die Internationale Orgelwoche soll einen neuen Zuhörerkreis erschließen.

Beim Weg vorbei an St. Andreas erhaschte Bürgermeister Marc Venten kürzlich einen Eindruck der Probenarbeit für das Auftaktkonzert zur 43. Internationalen Orgelwoche. Die Klanggewalt des frisch überarbeiteten Instruments sei auch außerhalb der Kirche beeindruckend, so der Bürgermeister beim Pressegespräch im Rathaus. Für die am Sonntag beginnende Konzertreihe verspricht er ein Ereignis, das „mit Sicherheit ein bisschen anders“ und dank neuer Potenziale in der musikalischen Qualität noch besser sein werde.

„Wir haben jetzt mit die facettenreichste Orgel im Bistum Aachen und werden deren Neuorganisation für einen neuen Startschuss nutzen“, sagt Regionalkantor Martin Sonnen. Der musikalische Leiter setzt auf ein vielseitiges Programm. Der Hausherr eröffnet die Reihe am Sonntag, 15. März, um 17 Uhr mit dem Jugendsinfonieorchester der Stadt Mönchengladbach. Zu Correttes Suite soll zunächst allein die Orgel wirken. Für den konzertanten Wettstreit mit Orchester verspricht Sonnen eine „enorme“ Klanggewalt.

Gastinterpretin Barbara Dennerlein schlägt solistisch wie auch gemeinsam mit „Special Guest“ Leonard Gincberg am 18. März um 19.30 Uhr eine vollkommen andere Richtung ein. Unter dem Titel „Spiritual movement“ bietet der Abend Jazz auf der Kirchenorgel. „Mit diesem Konzert hoffen wir auch einen ganz anderen Zuhörerkreis anzusprechen“, sagt Sonnen.

Der Regionalkantor empfiehlt den New Yorker Stephen Tharp als „einen der profiliertesten Organisten unserer Zeit“. Tharp, Artist in Residence an der St. James’ Church Madison Avenue in New York, plant für den 20. März ab 19.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm unter anderem mit Werken von Johann Sebastian Bach, Girolamo Frescobaldi, Felix Mendelssohn, George Baker und Louis Vierne.

Christoph Schoener, Echo-Klassik-Preisträger 2016, beendet die Orgelwoche am Sonntag, 22. März, 17 Uhr, mit Werken von Bach, Schumann und Brahms. Der Vorverkauf läuft. Das Konzert mit Dennerlein und Gincberg werde bisher besonders stark nachgefragt, so Kulturamtsleiterin Michaele Messmann. Der Beigeordnete Thomas Dückers versichert, dass die Konzerte nach Abwägung aller Gesichtspunkte um das Coronavirus stattfinden können.

Tickets 12 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse, das Abo für vier Konzerte kostet 40 Euro. Freier Eintritt für Jugendliche unter 18 Jahren. Reservierung unter kultur@korschenbroich.de und Tel. 02161 613107 oder 613212.